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Eltern müssen mehr für Kitas zahlen

Wendeburg Eltern müssen mehr für Kitas zahlen

Wendeburg. Der Haushalt 2013 der Gemeinde Wendeburg ist ein Gemeinschaftswerk aller Ratsfraktionen, die Verabschiedung des Zahlenwerks gestern Abend im Rat daher fast bloße Formsache. Auch die Erhöhung der Kita-Gebühren wurde beschlossen.

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Die Gebühren für die Kinderbetreuung in der Gemeinde Wendeburg steigen – so hat es gestern der Rat der Gemeinde Wendeburg beschlossen.

Ein Knackpunkt beim Etat ist nach wie vor die Sporthalle in Bortfeld: Die Halle ist sanierungsbedürftig, seit Jahren wird darüber diskutiert, ob saniert oder eine neue Halle gebaut werden soll.

„Ein Neubau ist für uns in naher Zukunft realitätsfern“, betonte Julian von Frisch (Grüne). Lieber sollten 300000 Euro für die Sanierung gezahlt werden, als im Falle eines Neubaus für rund drei Millionen Euro die kommenden Haushalte über 30 Jahre mit 150000 Euro jährlich zu belasten. Möglicherweise könne die Sanierung der Sporthalle sogar im Zuge des Klimaschutzkonzeptes gefördert werden, merkte Fraktionskollege Dr. Markus Röver an.

Im Etat 2013 stehen 100000 Euro an Planungskosten bereit, weitere 50000 Euro als Haushaltsausgaberest, sodass insgesamt 150000 Euro zur Verfügung stehen. Dies habe die CDU erreicht, machte CDU-Fraktionschef Sigurt Grobe deutlich. Die Halle solle nach dem Willen der CDU demnächst gebaut werden. Anders als Grüne und SPD hatte sich diese bereits für einen Hallenneubau ausgesprochen. Dass sowohl Grüne als auch CDU die Entscheidung des „Runden Tischs Sporthalle“ vorwegnähmen, kritisierte Dr. Sabine Jäger (SPD). Stattdessen sollte ergebnisoffen diskutiert werden, zumal das Ergebnis eines externen Gutachtens noch ausstehe.

Einigkeit herrschte dagegen beim Etat 2013: „Man kann durchaus mit dem Haushalt zufrieden sein“, so Grobe. Jedoch dürfe es keinen Stillstand geben. „Dazu gehört auch, die Ansiedlung von Gewerbe, wie das VW-Logistik-Optimierungszentrum, zu forcieren“, merkte er an. Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Ludwig Thiemann bekräftigte, die Investitionen von rund 2,3 Millionen Euro im Haushalt 2013 seien auf die Zukunft der Gemeinde ausgerichtet.

Geschlossen stimmten die Fraktionen dem Etat zu - ebenso der Erhöhung der Kita-Gebühren ab dem 1. Februar 2013 um durchschnittlich acht Prozent. Derzeit sind nur 28,8 Prozent der Kosten gedeckt - nach einer Ratsvorgabe sollen die Eltern jedoch mit 30 Prozent am Gesamtaufwand der Kinderbetreuung beteiligt werden. „Die Anpassung der Gebühren sollte gerechterweise in jedem Jahr erfolgen, weil Eltern aller Jahrgänge gleichmäßig belastet und die Gemeinde ebenso gleichmäßig entlastet wird“, befand Thiemann.

Grund für die Erhöhung sind umfangreichere Betreuungszeiten, Tariferhöhungen und veränderte Einkommensgrenzen.

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