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Eltern bangen um Realschule Vechelde

Vechelde Eltern bangen um Realschule Vechelde

Vechelde. Ihre Sorge um den Erhalt der Realschule Vechelde brachte gestern Elternvertreterin Sylvia Radke stellvertretend für 250 Realschüler und deren Eltern in der Einwohnerfragestunde der Vechelder Ratssitzung vor. „Die Realschule soll zugunsten einer IGS Außenstelle Lengede zugemacht oder umgenutzt werden“, so Radke. Dagegen wehrten sich Eltern und Schüler - sie sammeln Unterschriften für den Erhalt der Realschule.

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Ist die Realschule Vechelde in ihrem Bestand gefährdet? Eltern und Schüler bangen um den Erhalt der Schule.

Quelle: A

Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) antwortete auf die Bedenken der Eltern mit einem Verweis auf den Landkreis Peine: Dieser treffe die Entscheidung, die im übrigen aber noch gar nicht gefallen sei.

Hauptursache für die Entwicklung zugunsten der IGS sei das Verhalten der Eltern, die ihre Kinder vermehrt dort anmeldeten. „Etwa 40 Vechelder Schüler pro Jahrgang gehen zur IGS nach Lengede, etwa ebenso viele zur Realschule und nur drei zur Hauptschule“, legte der Verwaltungschef dar. Ab 2015 seien sinkende Schülerzahlen für die Realschule prognostiziert, es sei zu befürchten, dass die Realschule in die Einzügigkeit falle. „Die Realschule wird zwischen der IGS Lengede und dem Gymnasium Vechelde zerrieben“, sagte Marotz. Wenn die Gemeinde im Wettbewerb mithalten wolle, müsse der Elternwille berücksichtigt werden: „Und das ist die IGS.“

Gleichzeitig machte der Verwaltungschef aber auch deutlich: „Alle Schüler, die jetzt die Realschule Vechelde besuchen, können sie auch hier beenden.“

Zudem beschloss der Rat einstimmig, dass im zweiten Obergeschoss des Dornberg-Carrees kein Jugendcafé eingerichtet wird. „Zwei Fachausschüsse haben die Räume besichtigt und sind überzeugt, dass es mit einem Jugendcafé Reibungen geben würde“, erklärte Marotz. Zudem sei die Nachfrage zu gering. Die Räume sollen nun für einen Seniorentreff sowie für Vorträge und Seminare genutzt werden. Zudem sollen sie Vereinen und Verbänden zur Verfügung stehen. Bernd Hoffmann (Grüne) zeigte sich enttäuscht: „Wir haben dem Dornberg-Carree zugestimmt, weil wir das Mehrgenerationenkonzept attraktiv fanden.“ Er sei überrascht, dass man nicht früher über die fehlende Nachfrage informiert gewesen sei.

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