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Elfjähriger entwickelt Handy-Sicherheitssystem

Vechelde Elfjähriger entwickelt Handy-Sicherheitssystem

Vechelde. Geschwister oder Mitschüler, die am Handy herumspielen, es dadurch sperren und es hinterher nicht gewesen sein wollen: Für Paul Röttger Anlass, ein neues Forschungsprojekt ins Leben zu rufen, das der Elfjährige beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“, der Juniorsparte von „Jugend forscht“ eingereicht hat. Er hat ein Handy-Sicherheitssystem entwickelt.

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Paul Röttger hat ein Sicherheitssystem fürs Handy entwickelt.

Quelle: oh

„In meinem Projekt geht es darum, ein Sicherheitssystem für Handys von Kindern zu entwickeln. Kinder haben mit Handys andere Sicherheitsprobleme als Erwachsene: Mitschüler oder Geschwister spielen an den Handys herum und plötzlich ist das Handy gesperrt und keiner ist es gewesen“, erklärt Paul, der das Julius-Spiegelberg-Gymnasium (JSG) in Vechelde besucht.

Weil der Elfjährige dieses Problem aus eigener Erfahrung kennt, hat er eine Login-App geschrieben, die einen Code abfragt. „Bei einer falschen Eingabe macht sie ein Foto mit der Front-Kamera“, beschreibt Paul. „Das Foto wird gespeichert, sodass klar ist, wer den falschen Code eingegeben hat.“ Erst wenn der richtige Code eingegeben wird, wird die App beendet und das Handy wieder freigegeben. „Weil meine App den Übeltäter fängt, habe ich sie ‚CatchU‘ (Catch you - Fang dich) genannt.“ Dabei ist „CatchU“ die Abkürzung für „Childrens app to check hostile Use“ (deutsch: „Kinder App, um feindlichen Gebrauch zu überprüfen“).

Vater Stefan Röttger ist beeindruckt: „Weil Paul für dieses aufwendige Projekt die Programmiersprache Java lernen und sich dann auch noch mit den doch manchmal recht kryptischen Befehlen herumschlagen musste, hätte ich nicht gedacht, dass er sein Ziel erreicht.“

Denn Hilfe gab es weder von der Schule, noch vom Vater. Deswegen wandte sich Paul an die TU Braunschweig und löste mit hartnäckigem Nachfragen das letzte Problem. „Ich persönlich war beeindruckt, dass man dort einen Elfjährigen ernstgenommen hat“, so Vater Stefan Röttger.

Eine Veröffentlichung der App sei vorerst nicht geplant - dazu habe Paul zu viele Ideen, was die App noch können soll - „und außerdem ist er - glücklicherweise - nicht geschäftsfähig“, erklärt sein Vater mit einem Schmunzeln.

web

  • 172 Nachwuchswissenschaftler nehmen am Wettbewerb teil - am 22. Februar werden die besten Projekte in der Braunschweigischen Landessparkasse prämiert.
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