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Eintracht versus Hannover 96: Diskussion über Rivalität zwischen Fußball-Vereinen

Vechelde Eintracht versus Hannover 96: Diskussion über Rivalität zwischen Fußball-Vereinen

Vechelde. Mit prominenten Gästen diskutierten am Julius-Spiegelberg-Gymnasium die Schüler Felix Dissen, Franziska Grabinski und Lucas Sickmüller über die seit Jahrzehnten anhaltende Rivalität der Fußball-Teams aus Braunschweig und Hannover. Rund 60 Zuhörer fanden den Weg in die Schulaula.

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60 Zuhörer kamen zur Diskussion mit prominenten Gästen, wie den Ex-Bundesliga-Profis Udo Nix und Walter Schmidt.

Quelle: im

Zu Beginn wurde der gerade erreichte Aufstieg von Eintracht Braunschweig in die 1. Fußball-Bundesliga von allen Anwesenden mit anhaltendem Applaus bedacht. Dies bedeutet, dass in der kommenden Spielzeit das erste Derby der beiden Mannschaften seit der Saison 96/97 steigen wird. Dann begann eine unterhaltsame Diskussion, souverän geleitet durch die Vechelder Oberstufenschüler.

Laut Andreas Buchal, Autor des Buches „Eintracht Braunschweig vs. Hannover 96 - über die Rivalität zweier Traditionsvereine“, sei die Rivalität auch historisch bedingt. So sei Braunschweig über viele Jahrhunderte hinweg ein politisches Zentrum gewesen, wohingegen Hannover erst zu eben diesem aufgestiegen und somit Braunschweig den Rang abgelaufen habe - bis hin dazu, dass Hannover heute Landeshauptstadt ist.

Eine weitere These bestand darin, dass bei einigen Anhängern der „Roten“, wie Hannover in Fankreisen genannt wird, Unzufriedenheit über die Entscheidung des DFB herrschte, Eintracht Braunschweig die Lizenz für die 1963 neu gegründete Fußball Bundesliga auszusprechen, und nicht Hannover 96. Dies bestätigte auch der ehemalige Hannoveraner Bundesliga-Profi Udo Nix: „Wir haben diese Entscheidung des DFB respektiert, aber nie akzeptiert. Umso größer war dann natürlich die Freude, im folgenden Jahr den sportlichen Aufstieg in die 1.Liga zu feiern.“

Bei einem waren sich beide Seiten allerdings einig. „Wir Spieler haben uns immer gut verstanden. Ein Derby war im Endeffekt nichts besonderes. Ein solcher Charakter wie heute wäre damals kaum denkbar gewesen“, so Nix und sein Braunschweiger Gegenüber, Walter Schmidt, ehemaliger Profi bei Eintracht Braunschweig.

Robin Koppelmann, Sprecher des Braunschweiger Fan-Rates, berichtete aber auch von einer Alltagsrivalität. Ob Fußballfreund oder nicht, „ein Braunschweiger auf hannoverschem Boden muss sich schon mal einen Spruch anhören - oder umgekehrt.“ Auf nette und ruhige Art ist dies auch kein Problem, und eine gewisse Rivalität gehört zum Fußball auch einfach dazu.

lub

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