Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Eine Metamorphose in 17 Bildern

Wendeburg Eine Metamorphose in 17 Bildern

Wendeburg. Die Geschichte von der Raupe Nimmersatt kennen viele. Aber wie wird aus der Raupe eigentlich ein Schmetterling? Das will Horst-Günter Meier Schülern im Grünen Klassenzimmer im Meerdorfer Wald näher bringen und hat im Auftrag des Vereins Wald Erleben im Peiner Land ein „Bilderbuch“ mit den verschiedenen Stadien der Metamorphose des Aurorafalters erstellt.

Voriger Artikel
Lengeder Männergesangverein zieht positive Bilanz
Nächster Artikel
Tagespflege in Vechelde eröffnet

In 17 Aufnahmen zeigt Horst-Günter Meier am Beispiel des Aurorafalters die Verwandlung der Raupe zum Schmetterling.

Quelle: web

Insgesamt 17 Aufnahmen in Din-A4-Größe zeigen den Tagfalter von der Paarung über die Eiablage und das Raupendasein bis hin zu Verpuppung und Schlupf des fertigen Schmetterlings. Für den Aurorafalter hat sich der Wendeburger entschieden, weil er ihn bereits selbst gezüchtet hat. „Raupen kann man nur im Terrarium beobachten“, begründet Meier. In der freien Natur sei dies dagegen fast unmöglich, die Insekten seien gut getarnt. „Viele Raupen, die im Endstadium ihrer Häutung rot sind, können im Jungstadium grün, gelb oder schwarz sein“, erklärt der Nabu-Experte. Dies mache die Zuordnung umso schwieriger, da in den Bestimmungsbüchern häufig nur eine Variante abgebildet sei.

Es gab aber noch andere Gründe, die für den Aurorafalter sprachen: Zum einen sei er früh aktiv, fliege bereits ab April, und sei außerdem einer der schönsten Weißlinge, der auch im Meerdorfer Holz an Waldrändern und auf Lichtungen zu beobachten sei, denn dort wachse Wiesenschaumkraut und Knoblauchrauke - beides Futterpflanzen der Raupe. So könnten Schüler auch zu einem Aha-Erlebnis kommen: Der eben noch auf Fotopapier begutachte Falter könnte draußen bei einer Waldexkursion ganz unverhofft vorbei flattern.

Und dann ist da noch der Name, den er der griechischen Mythologie verdankt: „Aurora war die Göttin der Morgenröte, ein sehr treffender Name für diesen Schmetterling“, findet Meier und deutet auf die orangefarbenen Flügelspitzen des Männchens.

Für solch einzigartige Fotos, wie sie Meier von dem 30 Millimeter kleinen Aurorafalter gemacht hat, brauche es vor allem eine gute Kamera, Geduld und Ausdauer. „Und natürlich Kenntnis über das Objekt der Begierde“, sagt der Naturfreund mit einem Schmunzeln. Zu welcher Jahreszeit fliegt der Schmetterling? Was frisst er? Damit kennt sich Meier bestens aus - und dann heißt es häufig einfach - warten, warten, warten.

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung