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Eine Liebeserklärung an ein Wohnquartier

Klein Gleidingen/Braunschweig Eine Liebeserklärung an ein Wohnquartier

Klein Gleidingen/Braunschweig. Die ersten 30 Jahre seines Lebens hat Wilfried Stütze in Klein Gleidingen verbracht, die nächsten 30 Jahre in Braunschweig. Nachdem er seine Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Klein Gleidingen bereits literarisch verarbeitet hat, legt er nun sein zweites Werk vor: „Man hat hier eine Nachbarschaft“.

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Wilfried Stütze mit seinem neuen Buch

Quelle: web

„Der Titel ist Programm“, sagt Stütze mit einem Lachen. Dabei hätte er sich früher, „als ehemaliges Landei“, niemals vorstellen können, in die Stadt zu ziehen. Doch das Wohnquartier, in dem Stütze lebt und selbst ein Mietshaus besitzt, dieses Gebiet zwischen Jasperallee, Kastanienallee, Altewiekring und dem Prinzenpark, sei etwas besonderes: „Die Anonymität, die manchmal in Mietshäusern herrscht, gibt es bei uns nicht“, sagt Stütze. So werde in seinem Wohnhaus jedes Jahr - seit mittlerweile einem viertel Jahrhundert - ein Hoffest für die Hausbewohner veranstaltet, im Advent ein sogenannter Funkenflug, bei dem es Glühwein und Kekse gibt. „Die Bewohner - ob alt oder jung - kennen einander und duzen sich“, hebt er hervor. Das Wohnquartier sei gewissermaßen ein Dorf in der Stadt. „Aber wir haben alles hier, was man braucht“, so Stütze, der inzwischen an seinem ersten Roman arbeitet.

In „Man hat hier eine Nachbarschaft“ erzählt der 62-Jährige, der zuletzt als Unternehmensberater für betriebliche Altersvorsorge tätig war, Geschichten aus einem kleinen Kosmos - „Hausgeschichten“ nennt Stütze diese Episoden, die er im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Angefangen von den ersten Planungen für die Häuser im Jahr 1895 bis in die heutige Zeit beschreibt er die Gebäude und die Generationen von Bewohnern. Eingeteilt ist das Buch in historische Abschnitte, innerhalb derer er „das große Ganze“ in Zusammenhang mit dem „Alltagsleben“ und den mal traurigen, mal lustigen „Hausgeschichten“ setzt - wie etwa die vom „Café Klebearsch“ und dem „wohl ersten großen Graffiti“, wie Stütze gern behauptet.

Trotz aller Historie, für die er 14 Monate lang recherchiert und viel Zeit im Stadtarchiv verbracht hat: „Ein Geschichtsbuch ist es nicht.“ Für ihn jedenfalls steht fest: „Ich will definitiv dort bleiben.“

 „Man hat hier eine Nachbarschaft“ - Eine Liebeserklärung an ein Wohnquartier im östlichen Ringgebiet, Döring Druck, 120 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-925268-47-2, 14,99 Euro.

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