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Ein schwalbenfreundliches Haus

Wendeburg Ein schwalbenfreundliches Haus

Wense. Ein kleines Paradies haben Cornelia und Wolf-Dieter Seddig am Wenser Bahnhof geschaffen - nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für Schwalben. 21 Nester hat Wolf-Dieter Seddig gezählt - alle von Rauchschwalben besetzt. Dafür wurde die Wenser Familie gestern mit einer Plakette und einer Urkunde vom Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen als „schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

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Haben den Rauchschwalben ein Zuhause geboten ( v.l.): Horst-Günter Meier, Uwe Schmidt (beide Nabu), Stephanie Liem, Elke Spielmann, Walter Wimmer (Nabu) sowie Wolf-Dieter und Cornelia Seddig mit Liam, Fiona, Timo (stehend von links), Maxi und Dana (sitzend, v. l.).

Quelle: web

Auch Stephanie Liem und Elke Spielmann haben ein Herz für Schwalben. Die beiden Wendeburgerinnen erhielten ebenfalls von Nabu-Regionalgeschäftsführer Walter Wimmer sowie Uwe Schmidt und Horst-Günter Meier vom Naturschutzbund Peine die Auszeichnung sowie jeweils ein Doppelnest für Mehlschwalben. Während Spielmann ein Mehlschwalben-Nest an ihrem Haus am Wendezeller Ring hat, berichtet Liem gleich von drei Mehl- sowie drei Rauchschwalbennestern. Bei ihr brüten die Rauchschwalben im Pferdestall, die Mehlschwalben durften sich sogar am Neubau ihre Heime bauen, erzählt Liem.

Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, hebt Nabu-Regionalgeschäftsführer Wimmer hervor: „In der Stadt werden die Schwalben kaum noch geduldet. Oft werden die Nester weggespritzt.“ Häufig störe die Hausbesitzer der Kot der Tiere. Doch für dieses Problem gibt es eine Lösung: Sogenannte Kotbretter können unterhalb der Nester angebracht werden, damit die Ausscheidungen nicht auf der Fensterbank landen. „Die Bretter sollten aber mindestens 40 Zentimeter unterhalb des Nestes angebracht werden, weil die Schwalben von unten anfliegen“, so Wimmer. Was es mit den Namen der flinken Frühlingsboten auf sich hat, erklärt Meier: „Die Rauchschwalbe hat früher in Rauchfängen gebrütet, die Mehlschwalbe hat ihren Namen daher, weil sie am Bürzel weiß wie Mehl ist.“

Um Schwalben am eigenen Haus willkommen zu heißen, braucht es nicht viel. „Man kann ihnen natürlich Schleiereulen- und Turmfalkenkästen anbieten. Aber eigentlich brauchen sie das nicht, ein Haken, ein Scharnier und eine Einflugmöglichkeit reichen aus“, so Wimmer. Heutzutage seien beispielsweise Garagen so gut abgedichtet, dass Schwalben nicht hineinkämen. Für Familie Seddig in Wense gehören die Schwalben zu ihrem Haus dazu. Denn: „Schwalben bringen Glück“ - das besagt schon ein altes Sprichwort.

web

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