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Ein neuer Schacht Mathilde für Lengede: Detailgetreues Modell aus Streichhölzern

Lengede Ein neuer Schacht Mathilde für Lengede: Detailgetreues Modell aus Streichhölzern

Lengede . Die Lengeder Arbeitsgemeinschaft Bergbau der Ortsheimatpflege suchte lange Zeit erfolglos nach einem Modell des 1979 geschlossenen Schachtes Mathilde. Nachdem die Suche fast hoffnungslos erschien, erhielt Ortsheimatpfleger Werner Cleve einen Anruf aus Salzgitter-Calbecht.

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Helmut Müller und Werner Cleve (r.) freuen sich über das Modell von Schacht Mathilde – aus Zehntausenden gebrauchten Streichhölzern gefertigt.

Quelle: mea

Dietmar Froböse erklärte Cleve, er habe ein großes Modell des Schachtes im Keller stehen, welches vor der dortigen Feuchtigkeit geschützt werden müsse.

Sein Schwiegervater Albert Hilmer (1929 bis 1999) habe als Schlosser auf dem Schacht Mathilde gearbeitet und diesen detailgetreu in seiner Freizeit nachgebaut. Das Besondere an diesem Modell: Das gesamte Werk ist aus gebrauchten Streichhölzern gebaut.

„Da ist kein Gerüst drunter, das sind wirklich alles Streichhölzer“, staunt Helmut Müller von der Ortsheimatpflege, als er vor dem gut einen Meter breiten und einen Meter hohen Kunstwerk steht. So richtig glauben können Müller und Cleve ihr Glück noch nicht.

Um wie viele Streichhölzer es sich bei dem wahrscheinlich maßstabsgetreuen Schacht-Modell handelt, ist nicht klar. „Es muss sich um Zehntausende handeln“, gibt Cleve an. Bekannte, Verwandte und Hilmer selbst hatten die Streichhölzer gesammelt.

Hinter der Fassade des Schachtmodells seien keine Stützkonstruktionen verbaut. Lediglich die Hohlräume wurden verstärkt. Hilmer baute aber nicht nur das Gebäude. Hier sind kleine Schienen mit beladenene Loren zu erkennen, da stehen zwei Eisenbahnen. Sogar eine Handkurbel ist vorhanden, die durch einen Faden mit dem Förderturm verbunden ist.

Bevor das Modell im Lengeder Rathaus ausgestellt wird, findet eine Überarbeitung an einigen Stellen statt. Am 24. Oktober jährt sich das berühmte „Wunder von Lengede“ zum 50. Mal. Hilmers Werk wird dann auch bald von der Öffentlichkeit zu bestaunen sein.

mea

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