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Ein Volkswagen-Gebäude der Superlative

Wendeburg-Harvesse Ein Volkswagen-Gebäude der Superlative

Harvesse . Was bislang auf 13 Standorte im Norden von Braunschweig dezentral verteilt war, wird voraussichtlich ab Jahresende an nur einem einzigen Ort ablaufen: Gestern wurde das neue Volkswagen-Logtikzentrum in Harvesse offiziell eröffnet. Entstanden ist ein hochmodernes Umschlagzentrum.

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Bei Führungen konnten sich die Gäste über Details des Logistikzentrums informieren.

Quelle: Isabell Massel

Bei der Feier zur Eröffnung des Projektes, dessen Kosten im zweistelligen Millionenbereich liegen, betonten alle Redner die vielen Superlative, die hier vereint werden (siehe Info-Kasten) - und dass dies der erste VW-Standort im Kreis Peine ist. Wenn die schrittweise Inbetriebnahme abgeschlossen ist, werden rund 180 Mitarbeiter in drei Schichten in Harvesse beschäftigt sein.

„Wir verfügen nun über ein hochfunktionales und modernes Logistikzentrum, dass es möglich macht, die Warenströme wirtschaftlicher und umfeldgerechter zu getalten und die Kunden effizienter zu versorgen. Dadurch werden natürlich auch die Kosten reduziert“, sagte Thorsten Jablonski, Werkleiter von Volkswagen Braunschweig.

Wie es zur Entscheidung für diesen Standort kam, erläuterte Burkhard Hüsken, Logistikleiter Volkswagen Braunschweig. „Der wichtigste Punkt war die Verkehrsanbindung. Neben der direkten Nähe zur Autobahn verfügt das Logistikzentrum auch über einen Schienenanschluss. Damit kann der Güterverkehr per Bahn erhöht und per Lkw reduziert werden“, sagte Hüsken. Die Verkehrsbelastung im Werk selbst, aber auch in der Braunschweiger Nordstadt werde dadurch deutlich sinken.

„Die Standortsuche und die Projektentwicklung gestalteten sich aufgrund der spezifischen Anforderungen sehr anspruchsvoll“, ergänzte Roland Stöckigt, Geschäftsführer Volkswagen Immobilien. Dennoch wurde der anvisierte Eröffnungstermin eingehalten.

„Die Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrum verbessert die Arbeitsbedingungen der Kollegen enorm“, lobte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Fritsch. Er wies darauf hin, dass Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungssicherung kein Widerspruch, sondern zwei Seiten einer Medaille seien.

„Neben der Ingenieurskunst braucht man für die Realisierung eines solchen Projekts auch Verwaltungskunst“, schlug Peines Landrat Franz Einhaus launig die Brücke zum nicht ganz unerheblichen Part von Landkreis und Gemeinde Wendeburg. Alle Seiten betonten die gute Zusammenarbeit ebenso wie den reibungslosen Bauverlauf.

Die Zulieferung läuft derzeit trotz der Vollsperrung der Kreuzung bei Harvesse bereits über die Bundesstraße 214: „Für das Logistikzentrum wurde eine temporäre Zufahrt eingerichtet“, teilt Kolja Bode, Standortsprecher des VW-Werks Braunschweig, auf Nachfrage mit.

wos

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