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Ein Klassentreffen der besonderen Art

Meerdorf Ein Klassentreffen der besonderen Art

Meerdorf. Eine ganz besondere Atmosphäre herrschte am Sonntag auf dem Pausenhof der Grundschule in Meerdorf. Etwa 150 Schüler und Gäste tummelten sich am schulfreien Tag auf dem Gelände - denn diese Schüler drücken seit mehr als 50 Jahren nicht mehr die Schulbank. Über ein außergewöhnliches Klassentreffen mit einem besonderem Gast.

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Ein besonderes Klassentreffen gab es am vergangenen Sonntag auf dem Meerdorfer Schulhof. Mit dabei war auch die ehemalige Kunstlehrerin Sigunde Blachmann (vorne).

Quelle: ju

„Es wurde schon lange von der Schulleitung überlegt, mal ein Fest mit ehemaligen Schülern zu veranstalten“, sagt Bernd Meier, Vorsitzender des Heimatvereins Meerdorf. Dass es aber so ein außergewöhnliches Fest werden würde, zeichnete sich erst ab, als vor einem Jahr der Kirchengemeinde ein großes Paket zugestellt wurde.

Absender des ursprünglich an die „Gemeinde Meerdorf“ adressierten Päckchens war Sigunde Blachmann aus Hamburg. Die pensionierte Grundschullehrerin, die 1974 in die Hansestadt zog, hatte von 1960 bis 1966 an der Volksschule in Meerdorf Kunst unterrichtet. „Bei meinem Abschied habe ich es leider versäumt, die Bilder an der Schule abzugeben“, erzählt sie.

Und so zogen die insgesamt 1063 Kunstwerke mit nach Hamburg. „Bei jedem weiteren Umzug habe ich die Bilder mitgenommen“, so Blachmann, die ihren ehemaligen Schülern noch als „Fräulein Roese“ bekannt ist. Bei ihrem letzten Umzug im vergangenen Jahr aber, fasste sie sich ein Herz und schickte die Bilder nach Meerdorf.

Am Sonntag wurden einige Bilder in der Schule ausgestellt, alle anderen lagen zur Einsicht und Mitnahme aus. Auch Blachmann selbst ließ es sich nicht nehmen, zum Schulfest „50 Jahre danach“ anzureisen. „Es ist toll, zu sehen, was aus den Kindern geworden ist“, sagt sie. „Der kleine Peter etwa war früher so schüchtern.“ Heute ist Peter Bollmann 58 Jahre alt und spielt Theater. „Es ist spannend, alte Klassenkameraden wieder zu sehen“, sagt er. „Und meiner Frau habe ich immer von Fräulein Roese vorgeschwärmt.“

Das Fest organisiert hat - unterstützt vom Schulförderverein und dem Gesangverein Meerdorf - der Heimatverein, dessen Vorsitzender selbst einst Schüler von Blachmann war. Der Heimatverein zeigte neben den Kunstwerken auch eine historische Ausstellung zum Schulgebäude, zum Berufsstand der Lehrer sowie zur „Opferstraße“, in der die Schule steht. „Ein tolles Fest“, sagte Meier, und Blachmann stimmte zu: „Kaum zu glauben, dass schon fünf Jahrzehnte vergangen sind.“

ju

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