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Ein Gebäude, zwei Schulen, zwei Umzüge

Vechelde Ein Gebäude, zwei Schulen, zwei Umzüge

Vechelde. Ein Umzug steht der Grundschule Vechelde ebenso wie auch der Hauptschule bevor. Denn die Schulen, die sich bislang ein Gebäude teilen, sollen auseinander dividiert werden und jeweils in eigenen Gebäudeteilen untergebracht werden.

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Hinter den Kulissen laufen die Arbeiten: Die Vechelder Grundschule ist bereits dabei innerhalb des Gebäudes in den Nordflügel umzuziehen. Derzeit werden die Räume neu gestrichen.

Quelle: im

„Die Räume im Nordflügel, die wir beziehen werden, werden gerade renoviert“, berichtet Henrike Paul, Konrektorin der Albert-Schweitzer-Grundschule. Die Wände werden in einem freundlichen Gelbton gestrichen, außerdem werden Tische und Stühle umgeräumt.

Als allererste sind dann die Erstklässler dran: Sie sollen bereits zur Einschulung am 8. August in die neuen Räumen einziehen. Für die Schule ist der Umzug eine kleine Herausforderung: „Natürlich ist es Arbeit, aber es läuft“, zeigte sich die Konrektorin optimistisch. Die Lehrer der neuen ersten Klassen hätten ihre alten Klassenzimmer bereits leergeräumt. „Nach derzeitigem Stand soll alles zum 1. Februar abgeschlossen sein.“

Hintergrund für die räumliche Aufteilung beider Schulen sind Brandschutzmängel (PAZ berichtete). Bislang war der Landkreis Peine als Schulträger der Hauptschule und Eigentümer für das Gebäude verantwortlich. Nach Bekanntwerden der Brandschutzmängel im September vergangenen Jahres hatte die Gemeinde Vechelde darauf gedrängt, den Gebäudeteil der in ihrer Zuständigkeit befindlichen Grundschule aus der Unterhaltung des Landkreises zu übernehmen. „Wir wollen direkt handeln können“, hatte Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz damals erklärt.

Nun soll die Grundschule in den nördlichen Gebäudeteil ziehen, die Hauptschule einschließlich Förderschule in den südlichen Teil. „Derzeit laufen die technischen Vorbereitungen für diesen Umzug“, so der Verwaltungschef. Zwischen Gemeinde und Landkreis bestehe eine Generalabsprache, die veränderte Vertragssituation bei der Schulvereinbarung müsse noch in den politischen Gremien abgestimmt werden.

„Uns liegt daran, dass die Betriebskosten getrennt erfasst und bezahlt werden, wie auch die investiven Kosten“, betont Marotz. Dadurch könnten die Kosten für die Gemeinde sogar sinken. Denn zuvor wurden sie nach der Schülerzahl anteilig berechnet. „Durch die größere Anzahl der Grundschüler haben wir 56 Prozent der Kosten getragen“, rechnet der Bürgermeister vor. Mit dem neuen Modell werde eine „kostengerechtere Aufteilung“ erreicht.

Für den Brandschutz sollen Gemeinde und Kreis künftig in ihren jeweiligen Bereichen zuständig sein. In ihrem Etat 2013 hat die Vechelder Verwaltung bereits 720 000 Euro für die Sanierung des Gebäudeteils der Grundschule bereit gestellt.

web

Das sagt der Kreis zum Brandschutz

Der erste Bauabschnitt der Brandschutzsanierung sei bereits abgeschlossen, teilt Kreissprecherin Pamela Gelbke auf PAZ-Anfrage mit. Weitere Sanierungsarbeiten seien in Planung. „Im Anschluss daran ist noch ein Bauantrag zu stellen“, so Gelbke. Wann mit der baulichen Umsetzung begonnen werden kann, sei daher noch offen. Dieses Vorgehen sei mit der Baugenehmigungsbehörde abgestimmt worden.

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