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Ein Dankeschön an die Spender: Groves und Gäste feierten 10 Jahre Kunststiftung

Wendeburg Ein Dankeschön an die Spender: Groves und Gäste feierten 10 Jahre Kunststiftung

Wendeburg. Kaum hatte er am Donnerstag rund 60 Gäste im Laufe des Abends in seinem Rom-Art-Atelier in Wendeburg zum zehnjährigen Bestehen der Kunststiftung „Grove-Moldovan Art-Foundation“ begrüßt, stand am Folgetag für Hans-Joachim Grove schon wieder die Rumänien-Hilfe im Vordergrund: Der nächste Hilfstransport startete gestern nach Rumänien.

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Feierten mit vielen Gästen: Hans-Joachim und Dr. Maria Grove (v. r.), Stiftungskuratoriums-Mitglied Dr. Zsivanovits Heider und Kunstfreund Nils Niefünd.

Quelle: Isabell Massel

„Viele Leute haben zur Feier noch Spenden mitgebracht“, freut sich Grove, der zusammen mit seiner Frau Dr. Maria Grove eingeladen hatte, um sich bei den Spendern und Unterstützern zu bedanken. Eine besondere Ehrung gab es für Gerda Vorbau aus Wendeburg, die die Stiftung seit zehn Jahren begleite, Spenden sammle und stehts handgerecht packe. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die beiden Lastwagenfahrer der Rumänien-Hilfe, die beiden Brüder Adi und Marian Andreescu. „Sie sind zuverlässig und immer pünktlich“, betonte der Galerist.

Einfach sei es nicht, die Spenden, wie Bettwäsche, medizinisches Material und Rollstühle, zum Sozialamt der Stadt Cluj-Napoca und dem Kloster Rimet in den Westkarpaten zu bringen. „Die Spendenlisten müssen EU-Norm erfüllen und genau sein, die Spenden, die etwa an ein Krankenhaus gehen, müssen sauber und steril sein.“ Verteilt werden sie vor Ort - beim Sozialamt per Sozialschein und beim Kloster beim Armentag.

Diesmal sind auch Spenden für einen Kindergarten mit Kinderheim in Bukarest mit im Transporter, die Karl-Heinrich Hantelmann und seine Frau aus Münstedt gesammelt haben.

Für ihre Gäste hatten Groves ein rumänisches Büfett vorbereitet und viele „Neulinge“ nutzten die Gelegenheit, sich einmal die Kunstwerke im Atelier anzusehen. Das freute Grove besonders: „Es ist schön, wenn die Leute sich trauen, vorbeizukommen.“

Enttäuscht zeigte sich Grove dagegen vom Fernbleiben des Wendeburger Gemeinderats: „Ich hatte zwei Einladung an die Gemeinde geschickt, einen an den Bürgermeister und einen an den Rat“, erklärt er. Doch nur der erste stellvertretende Bürgermeister Julian von Frisch sei da gewesen. „Die Kunst kommt immer zu kurz“, bedauert der Wendeburger Galerist. Dennoch ist seine Bilanz vom Jubiläumsfest eine sehr positive: „Es war schön und alle Gäste waren glücklich.“

mir

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