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Dritte Lengeder Bürgerreise nach Ribemont

Lengede Dritte Lengeder Bürgerreise nach Ribemont

Lengede. Sie entwickelt sich langsam zum Klassiker - die sommerliche Bürgerreise der Gemeinde Lengede. In diesem Jahr ging es zur Partnergemeinde Ribemont nach Frankreich.

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Vor dem Rathaus wurden die Lengeder von Bürgermeister Michel Potelet begrüßt.

56 Teilnehmer genossen das bunte Ausflugsprogramm und den netten Austausch mit den französischen Gastgebern. „Im Namen aller Teilnehmer danke ich den Organisatoren aus Ribemont für die Gastfreundschaft, auf die wir am letzten Abend auch mit einem guten Schluck Härke angestoßen haben“, sagt Lengedes Bürgermeister, Hans-Hermann Baas.

Mehr als 700 Kilometer in Richtung St. Quentin reisten die Lengeder, von dort war es nur noch ein Katzensprung in die Partnerstadt Ribemont. Der dortige Bürgermeister, Michel Potelet, ließ es sich nicht nehmen, die Reisenden bei ihrer Ankunft im Hotel persönlich zu begrüßen. Am nächsten Tag stand dann ein Rundgang durchs Rathaus an, auch den Sitzungssaal lernten die Lengeder dabei kennen. „Ein ganz besonderer Dank gebührt Jocelyne und Gerard Decamps, die das Besuchsprogramm für uns zusammenstellten, die Exkursionen begleiteten und auch an allen Abendveranstaltungen für eine Betreuung de luxe sorgten“, betont Baas.

Das dreitägige Begleitprogramm hielt attraktive Highlights für die Lengeder Besucher bereit: Zunächst ging es im gut hundert Kilometer entfernten Reims auf UNESCO-Welterbe-Entdeckung - die berühmte Kathedrale beeindruckte die Gruppe. Hier hatten sich vor 52 Jahren auch de Gaulle und Adenauer getroffen und mit ihrem gemeinsamen Messebesuch ein wichtiges Zeichen gesetzt für die Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland.

Der große Krieg, dessen Beginn in diesen Wochen europaweit gedacht wird, war auch beim Besuch des „Musée de l’Armistice“ Thema, wo der Eisenbahnwaggon der Kapitulationsverhandlungen eindrucksvoll in die Zeit zurückversetzte. Und ein Besuch des Schlosses Compiègne, in dem auch Napoleon zeitweilig residiert hatte, rundete die Reisen in vergangene Zeiten ab.

Natürlich durfte auch die französische Lebensart beim Besucherprogramm nicht zu kurz kommen: Der Champagner stand bei der Besichtigung der Abtei Saint Pierre d’ Hautvielliers mit dem Gewölbekeller von Dom Pérignon im Zentrum, leckere Weine gab es in Hautvillers auf dem Gut Maison J. M. Gobillard & Fils - zudem lockten französische Käsespezialitäten in der Käserei Les Maroilles Leduc.

Mit einem geselligen Abend im Festsaal von Ribemont klang die dritte Bürgerreise dann aus. „Nach all den französischen Speisen überraschten wir unsere Gastgeber mit dem guten Härke-Bier, das wir für diesen Abend mitgebracht hatten. Das war eine gelungene Überraschung, die allen gut geschmeckt hat“, freut sich Baas. „Diese Reise hat die deutsch-französische Freundschaft ganz direkt zwischen unseren Kommunen belebt und gefestigt. Auf dieser Reise sind neue Kontakte geknüpft worden, die den europäischen Austausch bereichern werden.“

rd

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