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Doch kein Radweg zwischen Sophiental und Peine?

Wendeburg Doch kein Radweg zwischen Sophiental und Peine?

Sophiental. Kommt doch kein Radweg an der L 321 zwischen Peine und Sophiental? Sophientals Ortsbürgermeister Bernd Commeßmann zeigte sich bei der Ortsratssitzung am vergangenen Freitag schwer enttäuscht von den Entwicklungen. Ihm sei auf Nachfrage von der Gemeinde Wendeburg mitgeteilt worden, dass der Radweg „gestorben“ sei, da sich der Verwaltungsausschuss der Stadt Peine gegen diesen ausgesprochen habe und ihn nicht mitfinanzieren wolle.

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Einen Radweg wünschen sich die Sophientaler.

Dies sei aber Voraussetzung für den Radweg-Bau, erläutert Commeßmann. Die Kosten für den Bau des Radweges belaufen sich auf 170 000 Euro, Kosten in Höhe von 80 000 Euro fallen für die Planung und den Grunderwerb an. „Das bedeutet nach heutigem Stand, dass das Land den Radweg-Ausbau nicht mehr voll finanziert und die Gemeinde Wendeburg sowie die Stadt Peine als Anlieger mit zur Kasse gebeten werden“, so der Ortsbürgermeister. Von den Baukosten würden etwa 60 000 Euro vom Land übernommen, der Rest zwischen Stadt und Gemeinde aufgeteilt.

Und dort liegt das Problem: Im Wendeburger Gemeindegebiet liegen etwa 300 Meter des geplanten Radweges, im Stadtgebiet Peine sind es circa 1000 Meter. Mit der Absage der Stadt werde „eine historische Chance vertan, diesen Radweg, der die Verbindung zwischen der Kreisstadt und der Gemeinde Wendeburg sein würde, zu bekommen“, ärgert sich Commeßmann. Die Strecke werde durch die Eingruppierung - sie stehe auf der Ausbau-Prioritätenliste des Landes ganz vorne - als äußerst gefährlich angesehen. „Die Wendeburger Kreistagsabgeordneten jeglicher Couleur, die ja auch Mitglieder des Verwaltungsausschusses in Wendeburg sind, haben sich in keiner Weise für eine Lösung eingesetzt“, kritisiert er. Zudem sei der Sophientaler Ortsrat, der den Radweg beantragt hatte, in keiner Weise einbezogen worden.

Ad acta legen will der Ortsbürgermeister das Thema aber nicht. Er will es auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung setzen lassen.

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Info: Das sagt die Stadt Peine

Während der Prüfung und Beratung in den zuständigen städtischen Stellen und Gremien habe der Vorschlag des Landes nicht die notwendige Zustimmung gefunden, teilt Stadt-Sprecherin Karin Richter mit. Zum Hintergrund: Der Radweg entlang der Landesstraße 321 fällt in die Hoheit von Niedersachsen. An der durchgehenden Verbindung von Peine bis Wendeburg fehlt lediglich noch ein Bereich von circa 1,3 km (zwischen der K 21 und Sophiental). Noch anstehende Bauvorhaben dieser Art haben die Landesbehörden erfasst, nach Prioritäten sortiert und arbeiten diese nach und nach ab. Ein Ausscheren aus dieser Vorgehensweise sei nur möglich, wenn sich eine Kommune bereit erkläre, sich an den Erstellungskosten zu beteiligen. Dann können unabhängig von der Prioritätenliste relativ zeitnah Mittel bereitgestellt werden. Diese decken jedoch nicht den gesamten Kostenrahmen ab. Im Gegenteil: 50 Prozent der Erstellungskosten sowie 100 Prozent der Grunderwerbskosten müsste die Kommune aufbringen. „Geld, das aufgrund der Haushaltssituation derzeit in Peine nicht zur Verfügung steht“, so Richter. „Deshalb erging Ende Mai dieses Jahres an das Straßenbauamt Wolfenbüttel als zuständigen Baulastträger die Mitteilung, dass die Stadt Peine von dem Angebot des Landes keinen Gebrauch machen kann und wird.“

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