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"Die Regenbogeninsel braucht dringend mehr Kinder"

Vechelde "Die Regenbogeninsel braucht dringend mehr Kinder"

Bettmar. Klein, aber fein: So etwa würde Anika Müller „ihren“ Kindergarten, die evangelische „Regenbogeninsel“ in Bettmar, beschreiben. Seit dem 1. September hat die 30-Jährige dort die Leitung übernommen.

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Die neue Leiterin der „Regenbogeninsel“ in Bettmar: Anika Müller (rechts) mit Vertretungskraft Monika Arndt und den Kindergartenkindern.

Quelle: im

Müller ist gebürtige Vallstedterin und nach Abstechern nach Köln und Kassel ist sie auch wieder dorthin zurückgekehrt. Ihre vierjährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin absolvierte die Mutter zweier Töchter (5 Jahre und 16 Monate) in Braunschweig, bevor sie anschließend zwei Jahre als Sprachförderkraft in einem Kindergarten in Wolfsburg arbeitete. „Als dann mein damaliger Freund und heutiger Ehemann nach Köln zum Studieren gegangen ist, bin ich mitgegangen“, erzählt Müller. Zu ihrem großen Glück habe sie sofort wieder eine Stelle bekommen. „In dem Kindergarten wurden schwerpunktmäßig Kinder mit Migrationshintergrund betreut“, schildert die 30-Jährige. Nach einem Zwischenstopp in Kassel ging es zurück nach Vechelde.

Bis zur Geburt ihrer zweiten Tochter arbeitete Müller im Vechelder Kindergarten „Arche Noah“, nach Bettmar kam sie durch ihre alte Chefin: „Sie sagte, dass eine Stelle frei wird, die zu mir passt“, berichtet Müller. Nachdem sie sich die „Regenbogeninsel“ angeschaut hatte, stand fest, dass sie die Stelle haben wollte: „Es hat mir so gut gefallen, dass ich die Elternzeit verkürzt habe“, sagt sie mit einem Lachen.

Zum 1. September hat Müller die Nachfolge von Doris Kramer, die in den Ruhestand gegangen ist, angetreten. Des Weiteren gibt es eine Mitarbeiterin und eine feste Vertretungskraft. Neue Ideen hat Müller viele: So sind Waldbesuche geplant, auch das Weihnachtsfest soll draußen gefeiert werden. Zudem wurde der Gruppenraum neu gestaltet. Nur die Kinderzahl bereitet Sorge: 13 Kinder besuchen die Einrichtung. Über Jahre sei das nicht tragbar. „Wir bräuchten dringend mehr Kinder.“ Allerdings sei die kleine Gruppe auch ein Vorteil: „Wir können die Kinder individuell fördern und die Atmosphäre ist sehr familiär“, so Müller.

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