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Deutschkursus für Flüchtlinge kam gut an

Lengede Deutschkursus für Flüchtlinge kam gut an

Lengede. Mit einem besonderen Angebot hat sich die Gemeinde Lengede für die Flüchtlinge im Südkreis engagiert: Von November an wurde ein Deutschkurs angeboten, an dem mehr als 30 Sprachschüler aus elf Nationen teilnahmen.

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In einer kleinen Feierstunde würdigte Bürgermeister Hans-Hermann Baas (ganz links) die Leistung aller Teilnehmer.

Quelle: oh

„Die Sprache ist der Schlüssel zur erfolgreichen Integration. Die Teilnehmer dieses Kurses haben begeistert ihre Chance ergriffen. Das war vorbildlich“, sagte Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD). „Es war schön zu erleben, was dieser Kurs alles bewegt hat: Eine sinnvolle Aufgabe für die Teilnehmer und oft auch Ansporn in ihren Familien, sich weiter mit der Sprache auseinander zu setzen. Mit der praxisnahen Themengestaltung gab der Kurs zudem Sicherheit in alltäglichen Situationen und den Teilnehmern somit Selbstvertrauen und Bestätigung für ihren Alltag.“

Die positiven Rückmeldungen aus den laufenden Kursen bestärkten die Gemeinde Lengede, auch weiterhin orientierende Sprach- und Kulturprojekte möglichst früh für die Flüchtlinge anzubieten. „Wir sind bereits mit vollem Engagement dabei, in Zusammenarbeit mit Organisationen und Freiwilligen. Besonderer Dank gilt hier den vielen ehrenamtlichen Helfern und früheren Deutschlehrern, die in ihrer Freizeit solche Kurse anbieten“, so Baas. In der Gemeinde Lengede wolle man den angekommenen Flüchtlingen weiter eine gute Chance auf ein Miteinander eröffnen - dazu brauche es Sprache, eine sinnvolle Beschäftigung und eine umsichtige Begleitung.

In den orientierenden Deutschkursen wird Sprache dabei bewusst in Themenfeldern gelernt, die den Menschen nahe sind: Begrüßen und soziale Kontakte, Einkaufen, Wohnen, Arbeit, Gesundheit sowie Gebräuche und lokaler Alltag stehen mit auf dem Lehrplan. „Das wird bewusst praxisnah umgesetzt, etwa mit einem gemeinsamen Besuch im Supermarkt. Wie sieht die Reispackung hier aus? Wie vergleiche ich die Preise? Warum gibt es so viele Brotsorten? Das legt gute Grundlagen, diese Konzepte haben sich bewährt“, so der Bürgermeister. „Das gemeinsame Lernen und Erleben in einer Gruppe, die mit Teilnehmern aus elf Nationen von Afghanistan, dem Irak bis Syrien, von Montenegro über Albanien bis zur Russischen Föderation sehr unterschiedliche kulturelle Hintergründe zusammenbrachte, war ein positives Beispiel für das Zusammenleben vor Ort. Die Frauen sind dabei wichtige Integrationsmanager - das zeigte auch dieser Kurs. Einige brachten sogar ihre Kinder mit zum Kurs, sie wirken Zuhause als Aktivposten beim Kenntniserwerb.“

rd

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