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„Der Skandal um den Limburger Bischof hat in Lengede zu Kirchenaustritten geführt“

Lengede „Der Skandal um den Limburger Bischof hat in Lengede zu Kirchenaustritten geführt“

Lengede. „Der Imageschaden durch den Skandal um den Limburger Bischof hat auch in unserem Bistum und der Lengeder Gemeinde zu Kirchenaustritten geführt“, sagt Bernhard Gertler, Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), der den Geschäftsführer der Peiner Caritas, Gerhard Nolte, ins Gemeindezentrum St. Marien eingeladen hatte.

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Lengedes KAB-Vorsitzender Bernhard Gertler (links) lässt sich vom Peiner Caritas-Geschäftsführer Gerhard Nolte den aktuellen Arbeitslosen- und Armutsbericht zeigen.

Quelle: oh

Nolte bestätigte, dass auch das Spendenaufkommen der hiesigen Caritas darunter leide.

„Wir leben von öffentlichen Zuschüssen und erheblich von privaten Spenden“, erläuterte Nolte den Zuhörern die Aufgaben der Peiner Caritas und deren Finanzierung. In der Jugendbetreuung helfe man bei Problemen mit dem Schulabschluss, der Ausbildungs- und Arbeitssuche. Jedes dritte Kind lebe in einem Hartz-IV-Haushalt, das seien von rund 10 000 Bedürftigen im Landkreis 4500 Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren.

„Wir arbeiten eng und gut mit dem Jugendamt und Jobcenter des Landkreises sowie der Stadt und Wohnungsbaugesellschaft zusammen“, betonte Nolte die notwendigen Kooperationen um Lebenshaltung und Unterkunft von in Not geratenen Peinern.

Auch in den Gemeinden wie in Lengede engagiere sich die Caritas, indem die katholische Wohnanlage hinter der Kirche verwaltet und eine regelmäßige Sozialberatung angeboten werde.

Man kümmere sich um Arbeitslose, Familien, Flüchtlinge und Migranten, organisiere Altenhilfe und biete Sprachkurse an, die sehr gut belegt seien. Es werde Schwangeren- und Familienberatung sowie ein Elterntraining angeboten.

Von den 46 Mitarbeitern seien 21 pädagogische Fachkräfte. Der Haushalt der Peiner Caritas betrage 1,7 Millionen Euro, der durch Kostenerstattung von Maßnahmen zu 55 Prozent vom Bund und der EU bezahlt werde, 21 Prozent seien kommunale Mittel, 16 Prozent kämen vom Land und 8 Prozent trage die Caritas, erklärte Nolte.

rd

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