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Denstorf: Anlage mit 30 Wohnungen geplant

Vechelde Denstorf: Anlage mit 30 Wohnungen geplant

Vechelde/Denstorf. Vier Häuser mit insgesamt 30 Wohnungen will Investor Hans-Joachim Schwanbeck von der Elmblick Projektierungsgesellschaft aus Wolfenbüttel auf einem fast 5000 Quadratmeter großen Grundstück in Denstorf errichten.

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Die Häuser sollen sich um eine Art Hof gruppieren.

Anliegern ist das Vorhaben ein Dorn im Auge, die Gemeindeverwaltung dagegen befürwortet das Sieben-Millionen-Euro-Projekt.

Mit der Vorstellung des Projektes durch den Investor, so die Hoffnung von Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner (SPD), ließen sich möglicherweise die „Irritationen in der Ortschaft“ ausräumen. „Die Anlieger haben sich zusammengetan, sie sagen, es sind zu viele Autos, zu viel Verkehr“, beschreibt Ortsbürgermeister Albert Päs (SPD) die Kritik. Und fügt an: „Es ist aber nur ein geringer Anteil der Leute. Andere sagen: ‚Es muss etwas passieren.‘“

Seit rund zehn Jahren verfalle das alte Bauernhaus inklusive Scheune und Stall auf dem 4778 Quadratmeter großen Grundstück zwischen den Straßen Krugstraße, Heinrichstraße und Wasserkamp. „Die Situation schreit nach einer städtebaulichen Veränderung“, betont Bürgermeister Werner.

Und hier kommt die Elmblick Projektierungsgesellschaft ins Spiel: Investor Hans-Joachim Schwanbeck hat das Grundstück bereits gekauft, vier hofartig gruppierte Häuser mit 30 Wohnungen sollen dort entstehen. „Der Gedanke dahinter ist, ein neues Wohnen im ländlichen Raum anzubieten“, erklärt Daniel Manthey von der Manthey Immo GmbH aus Braunschweig, die für Konzeption und Marketing zuständig ist. „Wohnungen in der Stadt und das Einfamilienhaus auf der grünen Wiese - das war einmal.“ Die Nachfrage nach Wohnungen im ländlichen Raum sei da. Vor allem ältere Menschen wollten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, sich aber nicht mehr um ein großes Haus kümmern müssen.

Dazu hat die Firma RTW Architekten aus Hannover einen „maßgeschneiderten“ Entwurf für das Grundstück vorgelegt, wie Architekt Peter Teicher darlegt. Man habe sich bei der Gestaltung an den Häusern im Ort orientiert: „Die geplanten Gebäude sind zweigeschossig, haben Satteldächer mit Ziegeleindeckung und Hofanlagen-Elemente. Die Firstrichtungen sind unterschiedlich, und die Häuser haben alle unterschiedliche Maße.“ Um möglichen Konflikten mit Nachbarn vorzugreifen, sollen die Baukörper durch eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen verbunden werden. „Wir sind überzeugt, dass 40 reichen, denn wir rechnen auch mit vielen Singles, die in den Wohnungen leben werden“, so Manthey.

Trotz des neuen Baugebiets mit 70 Bauplätzen ist Bürgermeister Werner überzeugt, dass der 700-Seelen-Ort mehr Bebauung und mehr Einwohner vertragen kann: „Es ist eine verträgliche Entwicklung, das Vorhaben fügt sich harmonisch ins Ortsbild ein - besser als sechs Einfamilienhäuser.“

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