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Debatte um Oberstufe an der IGS Lengede: Jablonka kontert Aussagen von Weyberg

Lengede Debatte um Oberstufe an der IGS Lengede: Jablonka kontert Aussagen von Weyberg

Lengede. Die Debatte um die Einrichtung einer Oberstufe an der IGS Lengede nimmt weiter Fahrt auf. Zuletzt hatte die Hohenhamelner CDU-Bürgermeisterkandidatin Silke Weyberg den maßgeblichen Antrag von Kreistags-SPD und -Grünen als „völlig unverständlich“ bezeichnet (PAZ berichtete). Diese Aussagen kontert nun Ulrich Jablonka, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Lengede.

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Um die Einrichtung einer Oberstufe an der IGS Lengede ist eine Debatte entbrannt.

Quelle: oh

„Wir haben großes Verständnis für den Einsatz Hohenhamelner Ratsmitglieder, den Schulstandort dort zu erhalten. Gleiches Verständnis wird aber dann auch für die Position der Mitglieder im Rat der Gemeinde Lengede erwartet“, erklärt Jablonka. Außerdem gehöre die Gemeinde Hohenhameln gar nicht zum Einzugsgebiet der IGS in Lengede, folgerichtig habe die Beantragung einer Oberstufe keine besonderen Auswirkungen auf den Schulstandort Hohenhameln.

Der Sozialdemokrat unterstreicht, dass die Einrichtung einer Oberstufe der Wunsch von Schülern, Eltern, Lehrern, Schulleitung sowie allen Mitgliedern des Rates der Gemeinde Lengede sei, den man nicht einfach so missachten solle. „Für uns ist es unverständlich, dass jetzt gegen eine schrittweise Umsetzung der Vorschläge des Gutachters seitens der Hohenhamelner und der Kreistags-CDU Stimmung gemacht wird“, sagt Jablonka.

Vielmehr müssten die Vorschläge des Gutachters Krämer-Mandeau nun schrittweise umgesetzt werden. Nur so könnten Bildungschancen im ländlichen Teil des Kreisgebietes verbessert werden, ist sich der Sozialdemokrat sicher. Von einer Aussetzung der Schulentwicklungsplanung vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Fusionsgespräche zwischen Peine und Hildesheim hält Jablonka somit nichts - eine solche Aussetzung war von Weyberg ins Spiel gebracht worden.

„Fusionsüberlegungen dürfen jetzt erforderliche Entscheidungen für eine Weiterentwicklung der Bildungsangebote im Peiner Land nicht verzögern“, unterstreicht der Sozialdemokrat und geht mit der Hohenhamelnerin hart ins Gericht. Vor Jahren schon habe sich Weyberg gegen Schulerweiterungen in Lengede ausgesprochen. „Ihr damaliges Argument: Man müsste sich als Kreistagsabgeordnete ernsthaft die Fragen stellen, ob es Sinn mache, im südlichen Kreisgebiet in Schulbauten zu investieren“, erinnert Jablonka. „Da stellt sich doch viel eher eine andere Frage: Wie werden Randgemeinden wie Lengede eigentlich nach einer Kreisfusion mit Hildesheim in der dann noch weiteren Randlage beachtet und bei Investitionsentscheidungen berücksichtigt?“

mu

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