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Debatte um Broistedter Bahnunterführung

Lengede Debatte um Broistedter Bahnunterführung

Lengede. Seit 20 Jahren wird in Lengede über eine Bahnunterführung in Broistedt gesprochen, noch in diesem Jahr soll mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens eine entscheidende Hürde genommen. Doch auf der Zielgeraden meldet der Lengeder Christdemokrat Michael Kramer plötzlich leise Zweifel an und bittet darum, die Notwendigkeit des Projektes zu überprüfen.

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Der Bahnübergang in Broistedt wurde im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke kürzlich modernisiert, die Schließzeiten der Schranken haben sich dadurch drastisch verkürzt.

Quelle: kn

„Die Ratsmitglieder von CDU und FDP werden in jüngster Zeit von Bürgern wiederholt darauf hingewiesen, dass sich die Wartezeiten an der Bahnquerung am Broistedter Bahnhof, entgegen früherer Befürchtungen, nicht nur nicht gesteigert, sondern sogar erheblich verringert hätten“, erläutert der Woltwiescher. Dies sei offensichtlich auf die Modernisierung der Bahntechnik im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zurück zu führen. „Die CDU/FDP-Fraktion bittet deshalb um Überprüfung des Konzepts einer Bahnunterführung und Feststellung von aktuellen Wartezeiten und Bahnverkehr sowie mit der Hochrechnung auch künftig geplanter Zugfolgensteigerungen.“

Obwohl der Christdemokrat betont, dass er das Projekt nicht ablehne, sondern nur ein kleines Fragezeichen sehe - Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) kann die von Kramer geäußerten Zweifel nicht nachvollziehen. „Natürlich hat sich die Wartezeiten-Problematik mit dem Umbau des Übergangs verbessert, für die Zukunft ist jedoch mit einer deutliche Zunahme des Schienenverkehrs zu rechnen“, erläutert der Verwaltungs-Chef. „Das zweite Gleis wurde ja in erster Linie gebaut, um mehr Güterzüge fahren lassen zu können. Die Anzahl der Schließungen wird daher sicherlich ab kommendem Jahr deutlich zunehmen.“

Dies sei auch ein Hauptgrund, weswegen er das Projekt weiter unterstütze. Baas erinnert zudem daran, dass die Idee einer Unterführung in Broistedt nicht aus der Lengeder Gemeindeverwaltung kam, sondern von der Bundesbahn selbst - und dass das Land Niedersachsen nun am Zug sei. „Und Zweifel dienen der Sache ganz bestimmt nicht, schließlich wird im Ministerium in Hannover sicherlich auch die PAZ gelesen“, sagt Baas.

mu

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