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Darbietungen zu Themen Schmerz und Last

Woltwiesche Darbietungen zu Themen Schmerz und Last

Woltwiesche. Nichts für schwache Nerven: Zum ersten Mal stellte der Performance-Künstler Helge Meyer seine Darbietungen in ungewöhnlichen Fotos und Videos dar. In der Produzentengalerie Giftgötze in Woltwiesche fand die Ausstellung großen Anklang bei etwa 30 Besuchern.

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Ungewöhnliche Aktion „Fade Away“ auf der Straße in Woltwiesche: Helge Meyer lässt seinen Körper von Mehl umranden.

Quelle: ISABELL MASSEL

Die spezielle Kulisse bei Giftgötze hat es dem Künstler angetan. „Die Atmosphäre ist hier wirklich besonders, und da ich aus Woltwiesche komme, freut es mich, so eine Galerie vor Ort zu haben“, erklärte Meyer. Am Wochenende stellte er seine Werke erstmals als Fotos und Videos aus.

Bei seinen Darbietungen befasst er sich mit den Themen Schmerz, Heilung, Vergebung und Last. Dabei beschäftigte sich der Künstler beispielsweise mit dem jüdischen Gebet Taschlich. Bei diesem Gebet muss man eine persönliche Last auf ein Stück Brot schreiben. Bei Meyers Darbietung in Mexiko, die auf Fotos zu sehen war, schrieben die Teilnehmer eine Last auf einen Stein. Der Künstler ließ sich die Steine dann an den Körper kleben und ging symbolisch ins Meer. Dort angekommen, schnitt er die Steine ab und ließ im übertragenen Sinne die Last der Menschen ins Meer fallen.

Höhepunkt in Woltwiesche war die Live-Performance mit dem Namen „Fade away“. Meyer kam zunächst mit einem Glas Mehlwürmer in den Raum. Auf einem Tisch lagen vier Eier mit den Wörtern Tod, Leben, Freude und Schmerz. Nach und nach spuckte er ein paar Mehlwürmer auf die Eier. Danach wurde es schmerzhaft: Der Künstler übergoss seine Hand mit heißem Wachs aus mehreren Teelichtern. Ein Raunen ging durch das Publikum. Nach dieser Darstellung ging Meyer in den Garten und zerhackte Bilder. Abschließend legte er sich auf die Straße und ließ sich mit Mehl umranden. Es gab keine Erklärung, aber großen Applaus. Die Ausstellung ist an den nächsten vier Sonntagen jeweils von 11 bis 17 Uhr in der Giftgötze, Breite Straße 21, zu sehen.

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