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CDU zieht Abwahlantrag zurück: Bürgermeister-Vize bleibt im Amt

Wendeburg CDU zieht Abwahlantrag zurück: Bürgermeister-Vize bleibt im Amt

Wendeburg. Überraschend hat die Wendeburger CDU-Ratsfraktion gestern Abend kurz vor Beginn der Ratssitzung ihren Abwahlantrag gegen den ersten stellvertretenden Bürgermeister Julian von Frisch (parteilos, sitzt für die Grünen im Gemeinderat) zurückgezogen.

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Das Wendeburger Rathaus: Hier tagte gestern der Gemeinderat. Überraschend zog die CDU-Fraktion den Abwahl-Antrag gegen Julian von Frisch kurz vor der Sitzung zurück.

Quelle: web

Es habe kein einheitliches Meinungsbild gegeben, begründete CDU-Fraktionsvorsitzender Sigurt Grobe. „Wir bitten Julian von Frisch in der Zukunft in der Öffentlichkeit andere Worte zu wählen und die Interessen der Gemeinde zu vertreten“, so der Fraktionschef. Und fügte an: „Unseren Vorwurf nehmen wir nicht zurück.“

Die Christdemokraten hatten dem Bürgermeister-Stellvertreter vorgeworfen, bezüglich des geplanten Logistik-Optimierungszentrums von Volkswagen in Harvesse gegen die Interessen der Gemeinde zu arbeiten.

SPD und Grüne begrüßten die Entscheidung der CDU, den Antrag zurückzuziehen. SPD-Fraktionschef Ludwig Thiemann sprach von einer Rückkehr zu kollegialem Verhalten und appellierte daran, die Wogen zu glätten. Grünen-Fraktionsvorsitzende Rosemarie Waldeck nannte es „einen guten Weg, um weiterhin zusammenzuarbeiten“. Und Julian von Frisch, der bereits im Vorfeld betont hatte, keinen Grund für einen Rücktritt zu sehen, bedankte sich bei der CDU für das mit der Rücknahme des Antrags ausgesprochene Vertrauen. „Ich bin nicht immer der Meinung des Bürgermeisters und der Gremien“, sagte er und entschuldigte sich „für manches falsche Wort“ bei Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) und seinem Stellvertreter Jürgen Wittig.

Auch aus den Reihen der CDU kamen versöhnliche Worte: „Man sollte lieber das persönliche Wort in den Vordergrund stellen, anstatt an die Presse zu gehen“, so CDU-Ratsherr Uwe Lippke.

Dass der Abwahl-Antrag auch in der Wahrnehmung der Bürger einige Wellen geschlagen hatte, hatte sich schon vorab in der Einwohnerfragestunde gezeigt: Ein Einwohner hatte an die Ratsmitglieder appelliert, die Abstimmung über den Antrag öffentlich - und nicht wie geplant - geheim zu vollziehen. Die Vorwürfe gegen von Frisch seien gravierend und könnten zu großen Zerwürfnissen in der Kommunalpolitik führen.

web

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