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„Bus der Begegnung“ ist jetzt ein Graffiti-Kunstwerk

Wendeburg „Bus der Begegnung“ ist jetzt ein Graffiti-Kunstwerk

Wendeburg. Für 14 Jugendliche hieß es jetzt zwei Tage lang in Wendeburg: Sprühen, was das Zeug hält, Gemeinsam mit Graffiti-Künstler Ole Görgens aus Hildesheim verhalfen die Jugendlichen der undekorierten Außenseite vom „Bus der Begegnung“ zu einem neuen Anstrich.

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Graffiti-Aktion: Die Jugendlichen hatten viel Spaß bei der Neugestaltung des „Busses der Begegnung“.

Quelle: ag

Flüchtlinge und Jugendliche aus Wendeburg und Hohenhameln verzierten gemeinsam den Bus, der aktuell zur „Woche der Begegnung“ an der Aueschule parkte.

Aufgrund des Regenwetters wurde die Graffiti-Aktion in eine Werkshalle des Busunternehmens Mundstock nach Wedtlenstedt verlegt. Der Stimmung tat das schlechte Wetter aber keinen Abbruch, wie das Ergebnis zeigte: Knallige Farben, ein cooler Schriftzug, leuchtende Sterne und viele andere kleine Details machen den Oldtimerbus aus dem Jahr 1977 zum echten Hingucker.

Vorab übte Görgens das Sprühen mit den Jugendlichen an aufgestellten Leinwänden und erklärte ihnen einige Regeln. „Wenn man weiter weg geht mit der Dose, dann staubt es mehr. Geht man näher dran, ist der Strich präziser und dünner“, weiß der Graffitkünstler. Die Konturen auf dem Bus formte der Profi vor, dann durften sich die Jugendlichen austoben, die sich untereinander mit einem Mix aus Englisch, Französisch und Deutsch verständigten.

Organisiert hatte die Aktion Meike Hoya, Praktikantin bei der Wendeburger Flüchtlingsbeauftragten Monika Giesen. Der Bus soll künftig im Peiner Land als Begegnungsstätte dienen, in dem Aktivitäten ausgeübt werden können. „Denkbar wäre zum Beispiel auch einen Sprachkurs darin stattfinden zu lassen“, überlegte sich Giesen.

Ausgestattet ist der Bus mit Sitzbänken, Tischen, Hockern und sogar einem Wasserkocher und einer Kaffeemaschine. Rund 20 Personen finden Platz in ihm. Aber nicht nur als „Bus der Begegnung“ für Flüchtlinge soll der Oldtimer fungieren, betont Marlene Dörrstock, Koordinatorin des Lokalen Bündnisses für Familie: „Genutzt werden kann er von allen sozialen Einrichtungen, Gemeinden und Vereinen im Landkreis Peine.“

Nächste Woche geht es dann im neuen, bunten Outfit vor das Flüchtlingsheim am Lemkuhlenweg in Peine.

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