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„Bus der Begegnung“ als mobiler Treffpunkt

Vechelde-Wedtlenstedt „Bus der Begegnung“ als mobiler Treffpunkt

Wedtlenstedt. Ein alter, umgebauter Linienbus aus Braunschweig, der dort von 1978 bis 1990 eingesetzt wurde, soll künftig als Begegnungsstelle dienen. Denkbare Einsatzmöglichkeiten sind Treffen zwischen Flüchtlingen, Helfern und Beratungsdiensten - aber auch für andere Gelegenheiten steht er zur Verfügung.

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Der "Bus der Begegnung".

Quelle: ste

Vorgestellt wurde dieser „Bus der Begegnung“ gestern auf dem Betriebshofgelände der Firma Mundstock, die das Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat. „Busse sind in allen Ländern bekannt, daher ist die Hemmschwelle, in einen Bus einzutreten, geringer als beispielsweise in ein Verwaltungsgebäude“, sagte Landrat Franz Einhaus und lobte damit dieses Projekt des Lokalen Bündnisses für Familien im Landkreis Peine. Ebenso sei es eine gute Maßnahme, auf die im Kreis eher dezentral untergebrachten Flüchtlinge zuzugehen und sie jeweils direkt vor Ort zu beraten.

Finanziert wurde der „Bus der Begegnung“ unter anderem durch 25.000 Euro des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 6.500 Euro kamen vom Landkreis. „Das Sozialministerium unterstützt mit insgesamt einer Million Euro Flüchtlingsprojekte vor Ort“, berichtet der zuständige Referatsleiter Norbert Schnipkoweit.

Dieser Bus ist nicht nur ein „Bus der Begegnung“ für Flüchtlinge, sondern kann auch von anderen Bürgern für Veranstaltungen, wie zum Beispiel Dorffeste, genutzt werden. Buchungen sind bei Marlene Dörrstock, der Koordinatorin des Lokalen Bündnisses für Familie, unter Tel. 05171/401-1233 möglich.

„Den ersten Einsatz hat der Bus am 5. April in der Grundschule Wendeburg, wo er vier Tage lang bei einem Schulfest genutzt wird“, so Dörrstock. Anschließend ist er ab dem 11. April bei der Gemeinde Wendeburg. Dort wird der noch undekorierte Teil der Außenseite von dem selbständigen Hildesheimer Fassadengestalter Ole Görgens gemeinsam mit Jugendlichen aus Wendeburg sowie Flüchtlingskindern verziert. Die Kinder bekämen freie Hand. Einzige Vorgabe: Der Schriftzug „Bus der Begegnung“ solle auftauchen, so Görgens.

„Den Lohn für meine Arbeitszeit spende ich an die gemeinnützigen Organisationen ‚Ärzte ohne Grenzen‘ und ‚Flüchtlingshilfe Hohenhameln‘“, sagt Görgens, der sich von diesem Projekt begeistert zeigt.

ste

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