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Bürgerversammlung: Viele Fragen blieben offen

Harvesse Bürgerversammlung: Viele Fragen blieben offen

Harvesse. „Die Bürger fühlen sich einfach nicht mitgenommen“, brachte Beate Gries die Stimmung gestern Abend im Dorfgemeinschaftshaus Harvesse auf den Punkt. Die Grünen-Bezirksrätin Lehndorf-Watenbüttel war eine von etwa 40 Interessierten, die sich bei der Bürgerversammlung zum geplanten VW-Logistikoptimierungszentrum informieren wollten.

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Stellten zahlreiche Fragen zum VW-Logistik-Optimierungszentrum: Etwa 40 interessierte Bürger waren zu Versammlung gekommen.

Quelle: cb

Haben schon Verkehrszählungen stattgefunden? Wann wurde die Tier- und Pflanzenwelt kartiert? Und wie groß soll der Parkplatz werden? Diese und andere Fragen stellten die Gäste im Zuge der frühzeitigen Bürgerbeteiligung Bürgermeister Gerd Albrecht, seinem Stellvertreter Jürgen Wittig und zwei Vertretern von Volkswagen.

Doch die erhofften Antworten blieben oft aus - immer wieder baten VW-, wie auch Gemeinde-Vertreter um Verständnis, dass es derzeit keine weiteren Details gebe. „Wir müssen abwarten, bis die Detailplanung da ist, viele Erkenntnisse müssen wir erst einmal gewinnen“, warb Albrecht um Verständnis. Die Feinheiten würden erst im Bebauungsplan festgelegt, derzeit befinde man sich aber noch in einer Vorstufe, der Änderung des Flächennutzungsplans.

Doch schon jetzt haben Betroffene die Chance, sich zu beteiligen: Sie können Einwendungen und Anregungen bis zum 5. Juli im Wendeburger Rathaus vorbringen oder schriftlich einreichen. Dort sind auch die Pläne ausgelegt.

Konkretes gab es dann aber doch noch: So etwa, dass die Kartierung der Tier- und Pflanzenwelt auf der Fläche an der Kreuzung B 214/ L 321 bereits laufe - und zwar seit Januar bis Ende September, dass bereits eine Verkehrszählung im Ort für das Projekt stattgefunden habe, und dass es „wahrscheinlich eine zusätzliche Abbiegespur“ auf das Gelände von der L 321 geben werde, erklärten die VW-Vertreter. Außerdem machten sie deutlich, dass es sich um 300 Lkw pro Tag handeln würde: „Das heißt 720 Mal geht das Tor auf und zu, plus Mitarbeiter.“

Neben viel Kritik und scharfen Tönen gab es aber auch einige Zusagen, zum Beispiel, Bürger aus betroffenen Nachbargemeinden mit Informationen zum VW-Zentrum auf der Internetseite der Gemeinde zu versorgen, keine weitere Gewerbeansiedlung für Harvesse zu planen und sobald mehr Details verfügbar seien, weitere Informationsversammlungen zu veranstalten.

web

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