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Bürgermeisterin Maren Wegener seit 100 Tagen im Amt

Gemeinde Lengede Bürgermeisterin Maren Wegener seit 100 Tagen im Amt

100 Tage sind vergangen, seit Maren Wegener (SPD), Bürgermeisterin der Gemeinde Lengede, vereidigt wurde. Seit jenem 27. September 2016 ist schon viel passiert - nicht nur auf politischer Ebene. Der PAZ gab die 30-Jährige einen Einblick in ihren Alltag.

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Bürgermeisterin Maren Wegener vor ihrer Arbeitsstelle, dem Lengeder Rathaus.

Quelle: Dennis Nobbe

Lengede. „Ich habe mich als Bürgermeisterin schon gut eingelebt. Das ging aber auch schnell, schließlich habe ich ein gut funktionierendes Rathaus übernommen“, sagt Wegener.

Die langen Arbeitszeiten seien für sie kein großes Problem. „Im Normalfall dauert mein Arbeitstag ungefähr von 9 bis 20 Uhr, aber ich lese vorher zu Hause schon die Zeitung und beantworte meine E-Mails. Und an Sonntagen bin ich auch oft beruflich unterwegs. Aber mein Leben war bereits zuvor von öffentlicher Arbeit und Terminen geprägt, ich hatte nie einen typischen 9-bis-17-Uhr-Job“, erklärt die Bürgermeisterin, die früher unter anderem als Personalratsvorsitzende der Stadt Salzgitter tätig war.

Eine Last sei der Beruf für sie keineswegs, sie bereue keinen einzigen Tag, wie sie betont. Schon vor dem Dezember hat sie über 300 Termine wahrgenommen, rechnet sie. Dazu gehörten auch die Vorstellungen bei den Gewerbetreibenden und Vereinen in Lengede. „Dann habe ich viele Weihnachtsfeiern besucht. Solche Termine mag ich, da kommt man mit den Bürgern gut ins Gespräch“, sagt die in Lengede aufgewachsene Wegener. Doch auch im Rathaus stehe ihre Tür den Bürgern fast immer offen, erklärt sie.

Wenn sie dann einmal Freizeit hat, verbringt sie diese am liebsten mit ihrem Lebensgefährten, Freunden und Familie. Unter anderem besucht sie gerne ihr einjähriges Patenkind. „Außerdem spiele ich Saxophon, dazu komme ich jetzt aber nicht mehr oft. Früher habe ich in einer Big Band gespielt, dafür würde heute die Zeit nicht mehr reichen“, so Wegener. Überhaupt erlaube ihr der Beruf keine besonders zeitintensiven Hobbys. „Aber ich habe mir für 2017 vorgenommen, mir den Dienstagabend nach Möglichkeit für Yoga freizuhalten“, sagt sie.

Und irgendwann möchte sie auch das Bürgermeister-Büro neu einrichten. „Die jetzigen Möbel haben schon deutlich mehr als nur ein Jahrzehnt auf dem Buckel, da kann man das schon mal machen. Aber Priorität hat das natürlich nicht“, lacht Wegener und fügt hinzu: „Mittlerweile habe ich mich übrigens daran gewöhnt, morgens beim Bäcker mit ‚Frau Bürgermeisterin‘ angesprochen zu werden. Anfangs war das noch recht ungewohnt.“

dn

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