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Bürgerinitiative kämpft für Radweg

Wense Bürgerinitiative kämpft für Radweg

Wense. Die Bürgerinitiative (BI) Wenser Allee kämpft für einen Radweg an der K 69. Um ihr Anliegen zu unterstreichen, fand gestern eine ungewöhnliche Aktion im Zuge des Wenser Stammtisches statt: Einwohner aus Wense und den Nachbarorten radelten die Strecke ab. Zudem verfasste die BI eine Petition an die Kreistagsabgeordneten.

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Schwierige Situation für Radfahrer: Die Bürgerinitiative Wenser Allee kämpft für einen Radweg an der K 69.

Quelle: kn

Anlass für diesen Schritt ist die Sitzung des Kreisausschusses für Bauen und Liegenschaften am 29. Mai, in der es um den Ausbau der K 69 und die Sanierung der Ersebrücke geht. Die Politiker sollen eine Empfehlung abgeben, ob mit oder ohne Radweg geplant wird.

„Wir wollen mit der Bürgerschaft auf die Problematik aufmerksam machen“, erklärte Wenses Ortsvorsteher Uwe Lippke (CDU) und betonte: „Die Entscheidung muss in Richtung Radweg gehen. Wir sind einfach abgeschnitten - hinter Wense und Harvesse ist Schluss mit dem Radweg - und die Neubrücker kommen nicht nach Wendeburg.“ Eng und abschüssig sei die Strecke zwischen Wense und der B 214 und damit gefährlich für Radfahrer und Fußgänger, darunter auch Grundschüler.

Das sieht Bernd Brennecke von der BI ganz genauso: „Es geht nicht um Wense und die K 69, sondern um ein Radwegenetz. Das muss aus einem Guss kommen.“

Laut Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) ist die Sanierung der Ersebrücke für 2014 im Kreishaushalt vorgesehen. Ein Kilometer Radweg koste nach Schätzungen des Landkreises 270000 Euro, so Albrecht. „Hier soll es das Dreifache kosten.“ Als Begründung würde zum einen das Erse-Aue-Landschaftsschutzgebiet, zum anderen die unter Schutz gestellte Wenser Allee genannt. „Aber es kann nicht sein, dass durch die Wenser Allee der Radweg entfällt“, meint der Bürgermeister. Und Brennecke ergänzt: „Wir haben das Gefühl, dass ein Tribunal wegen der Allee veranstaltet wird und sich unser Bürgerengagement negativ auswirkt.“ Das sieht auch Imke Loewe von der BI so: „Man wird zum Teil regelrecht abgestraft, dass man sich in die Politik eingemischt hat.“

Ziel der BI ist es, bei der Brückensanierung zumindest einen Teil des Radweges bis zur Einmündung der K 65 nach Harvesse zu bekommen, um so die Weichen für einen späteren Gesamtausbau mit Radweg zu stellen. Dafür werden Unterschriften gesammelt, auch ein parteiübergreifendes Treffen mit den Kreistagsabgeordneten vor Ort ist geplant. Unterstützung gibt es aus der Wendeburger Politik, erklärte Albrecht: „Wendeburg steht dahinter!“

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