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Bürgerinitiative "Pro Zug-kunft" startet neuen Anlauf für Regio-Stadtbahn-Anschluss

Wendeburg Bürgerinitiative "Pro Zug-kunft" startet neuen Anlauf für Regio-Stadtbahn-Anschluss

Wendeburg. Einen neuen Anlauf für einen Anschluss Wendeburgs an die Regio-Stadtbahn will die Bürgerinitiative (BI) „Pro Zug-kunft“ starten. Grund zur Hoffnung, dass es diesmal klappen könnte, sieht BI-Sprecher Josef Efken in dem Schienenanschluss des geplanten VW-Logistik-Optimierungs-Zentrums bei Harvesse.

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Das Gleis, hier in Wendezelle, ist noch vorhanden: Die Wendeburger stimmten 2003 in einem Bürgerentscheid für einen Stadtbahn-Anschluss.

Quelle: Archiv

Bereits vor zehn Jahren war die BI „Pro Zug-kunft“ eine der treibenden Kräfte in Wendeburg bei der „Volksabstimmung“ über den Anschluss des Ortes an die Regio-Bahn, erinnert Josef Efken. Damals sei die Anbindung mit überwältigender Mehrheit von den Bürgern der Gemeinde Wendeburg befürwortet worden.

Ein Grund zum Feiern? Keineswegs, findet der 49-Jährige. „Man kann wohl nur ungläubig kopfschüttelnd der lausigen Entwicklung, die das Regio-Bahnkonzept in den vergangenen zehn Jahren genommen hat, den Rücken kehren.“ Stattdessen habe es der Zweckverband Großraum Braunschweig geschafft, „die durch das Wendeburger ‚Abstimmungs-Event‘ entstandene Dynamik ungenutzt verpuffen zu lassen“. Aus einem Regio-Bahnkonzept sei eine schnöde Renovierungsmaßnahme weniger maroder Strecken geworden. „Und all das in einer Region, in der wie kaum anderswo geballte Mobilitätskompetenz in Unternehmen sowie Wissenschaft und Forschung vorhanden ist“, bemängelt der Wendeburger.

Jetzt will die Initiative angesichts einer neuen Landesregierung sowie „verheißungsvoller Töne aus Braunschweig und Wolfsburg den Regionsgedanken zu konkretisieren“ und einem Logistikzentrum mit Schienenanschluss einen neuen Versuch starten. Ein Treffen der BI sei in Planung.

„Moderner öffentlicher Nahverkehr und der Regionsgedanke sind gelebte Politik für den ländlichen Raum und die darin wohnenden Bürger. Das scheint in den vergangenen zehn Jahren in Vergessenheit geraten zu sein“, sagt Efken, der hofft, dass sich „Interessenten aus allen ‚Lagern‘ zusammenfinden, die sich gemeinsam für ein modernes Wendeburg einsetzen“.

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Regio-Bahn - die Historie

Die Planungen für das Projekt Regio-Stadtbahn-Ausbau begannen 1996. Damals sollte die Regional-Stadtbahn sogar bis Wipshausen führen. Die Idee war 2002 wieder vom Tisch. Aus Kostengründen sollte die Strecke erst später erschlossen werden. Fortan sollte Harvesse Endstation sein.

Dagegen regte sich Widerstand: Bereits Anfang 2000 hatte sich die Wendeburger Bürgerinitiative (BI) „Für Vernunft“ gegründet. Vehement trat sie gegen die Pläne an. Nach der positiven Entscheidung des Wendeburger Gemeinderates für den Anschluss an das Stadtbahnnetz strengte die BI einen Bürgerentscheid an.

Nur wenige Monate vor dem Entscheid am 23. Februar 2003 gründete sich Ende 2002 die BI „Pro Zug-kunft“, um den Anschluss zu unterstützen. Beim Bürgerentscheid feierten die Befürworter der Regio-Bahn einen triumphalen Erfolg. Die Wendeburger stimmten für den Anschluss. Doch das gesamte Projekt scheiterte schließlich aus Kostengründen.

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