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Bürger werben um Politik-Unterstützung

Wense Bürger werben um Politik-Unterstützung

Wense. „Meine Stimme haben Sie“, erklärte Karl-Heinrich Belte von der Peiner Bürgergemeinschaft, nachdem Bernd Brennecke, Sprecher der Bürgerinitiative „Wenser Allee“, Argumente vorgestellt hatte, warum die marode Ersebrücke an der K 69 zwischen Wense und Neubrück mit Radweg ausgebaut werden sollte. Um die Mitglieder des Kreisbauausschusses davon zu überzeugen, hatte die BI gestern zu einer Ortsbesichtigung geladen.

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Ortsbesichtigung an der K 69 in Wense: Mitglieder des Kreisausschusses für Bauen und Liegenschaften, des Wendeburger Rates und der Bürgerinitiative „Wenser Allee“ sowie Wenser Bürger an der Ersebrücke.

Quelle: cb

„So viel Verkehr ist hier immer“, begrüßte Brennecke die Teilnehmer angesichts der vorbeirauschenden Autos und Lastwagen an der Ersebrücke. Zuvor war eine Petition der BI an Landrat Franz Einhaus (SPD) überreicht worden. Die darin enthaltenen Argumente zum Ausbau der Strecke von der Ortsausfahrt bis zur Kreuzung nach Harvesse mit Radweg, legte Brennecke anschließend im Dorfgemeinschaftshaus dar. Dabei nannte er die zahlreichen Radfahrer und Fußgänger auf der Strecke, darunter Schüler, die insbesondere durch den starken Lastwagenverkehr gefährdet seien. Zudem führte er den Lückenschluss des Radwegenetzes und den Fahrradtourismus an: Durch Wense führt ein Themenradweg der Wito.

„Die Straße wäre eigentlich schon längst ausgebaut worden. Sie stand 2007 auf Platz 10 der Prioritätenliste“, sagte Ausschussmitglied Rosemarie Waldeck (Grüne). Doch nach der Unterschutz-Stellung der Wenser Allee tauche sie in keinem Ausbauprogramm mehr auf. „Dabei gibt es eine Empfehlung des Kreisausschusses, dass die Brücke so breit gebaut wird, dass ein Radweg darauf passt“, erklärte das Wendeburger Ratsmitglied Bernd Lippe (SPD). Ratskollege Heiko Jacke (CDU) verwies auf die hohen Kosten des Radweges, die durch die Allee und das Landschaftsschutzgebiet entstünden. Eventuell könne sich die Gemeinde Wendeburg an der Finanzierung beteiligen, regte Ratsmitglied Ludwig Thiemann (SPD) an. Hier seien kreative Lösungen gefragt. Am 29. Mai soll eine Straßenbereisung stattfinden, bevor im September der Kreisbauausschuss eine Empfehlung für die Ersebrücke abgibt. Dann will die BI auch ihre Unterschriftenliste übergeben: 500 Unterschriften hat sie bereits gesammelt.

web

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