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Bürger bepflanzten zweite Streuobstwiese

Lengede Bürger bepflanzten zweite Streuobstwiese

Lengede. Die Bürger der Gemeinde Lengede dürfen sich nun über eine zweite Streuobstwiese freuen. Am Samstag wurden knapp 40 Obstbäume in der Fuhseniederung westlich der Grundstücke „An den Teichen 12 und 14“ gepflanzt.

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Diese Lengeder pflanzten gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Hermann Baas (6. von rechts) die Obstbäume ein.

Quelle: Melanie Asche

Viele ehrenamtliche Mitglieder der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft halfen schon morgens beim Löcher graben, Pfähle aufstellen und Bäume einpflanzen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.

Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) und Ortsbürgermeisterin Monika Herbst begrüßten die Helfer. Früher diente die etwa vier Morgen große Fläche als Weide für Kühe. „Wir wollen mehr für den Umweltschutz tun. Außerdem müssen wir Ausgleichsflächen für unsere Baugebiete schaffen“, sagt Baas.

Vor einigen Jahren seien noch häufiger Laubbäume gepflanzt worden. Mit der Streuobstwiese „Altes Land“, westlich des Seilbahnberges, habe man vor einiger Zeit die erste Fläche geschaffen, auf der die Obstbäume im Vordergrund stehen. Auch diese soll um über 3000 Quadratmeter erweitert werden.

Ziel sei es neben dem Naturschutzgedanken auch die traditionellen Kultursorten wieder anzusiedeln. „Wir pflanzen hier alte Kulturobstbäume an. Zum Beispiel die Apfelbaumsorten Prinz Albert von Preußen oder Schöner von Nordhausen. Insgesamt sind es 37 Gehölze“, erklärt Hans-Werner Kuklik, Vorsitzender der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft.

„Die Gemeinde hat kaum in diese Bäume finanziert“, so Baas. Die Kosten des etwa 7000 Euro teuren Projektes seien mit 5100 Euro von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung in Kooperation mit dem BUND gefördert worden. Mit dem Projekt „Streuobstwiesen blühen auf!“ möchte die Stiftung möglichst allen niedersächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten ein solches Projekt ermöglichen.

Die ersten Äpfel können vermutlich in zwei Jahren gepflückt werden. Möglich sei auch, dass das in diesem Jahr zum ersten Mal stattgefundene Lengeder Apfelfest dorthin verlegt werde. „Ich hoffe, dass viele Bäume anwachsen. Das Projekt ist aus Sicht der Natur wirklich eine gute Sache“, freut sich der Bürgermeister.

 mea

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