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Broistedt: Stoll stärkt Geschäft in Frankreich

Lengede Broistedt: Stoll stärkt Geschäft in Frankreich

Broistedt. Der Broistedter Frontladerspezialist Stoll gründet eine eigene Vertriebsgesellschaft in Frankreich. Das wurde gestern bekannt, eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens gibt es jedoch noch nicht. Auch Geschäftsführer Sven Reinke war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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Stoll 2011 in Paris: Die Messe SIMA ist das französische Pendant zur Agritechnica und EuroTier in Deutschland.

Quelle: Stoll

Über etliche Jahre hat die Wilhelm Stoll Maschinenfabrik aus Broistedt zusammen mit dem Unternehmen Lemken aus Nordrhein-Westfalen in Frankreich eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft unterhalten. Doch jetzt geht Stoll anscheinend eigene Wege. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll bis Oktober 2013 eine eigene Vertriebsgesellschaft in Frankreich gegründet werden.

Frankreich gilt als größter Agrarmarkt in Europa, und die Stoll Maschinenfabrik habe sich nach Angaben der Fachzeitung „Schweizer Bauer“ in den vergangenen drei Jahren „dank seines qualitativ hochwertigen Frontladerprogramms in Frankreich sehr erfolgreich entwickelt“. Um die Marktposition nun weiter ausbauen zu können, sollen Vertrieb und Service in Frankreich gestärkt werden. Die neue Vertriebsgesellschaft soll zum 1. Oktober 2013 ihre Arbeit aufnehmen, bis dahin werden die Aufgaben wie bisher von der Lemken Stoll France sarl wahrgenommen.

Auch auf der kommenden Landwirtschaftsmesse SIMA in Paris sollen die Stoll-Produkte nach Angaben der Schweizer Fachzeitung wie bisher auf dem Gemeinschaftsstand von Stoll und Lemken präsentiert werden.

Ein offizielle Stellungnahme zur neuen Vertriebsgesellschaft gibt es bisher noch nicht, auch über die Auswirkungen für den Stoll-Firmensitz in Broistedt wurde nichts bekannt. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass durch die neue Vertriebsgesellschaft der Absatz in Frankreich noch gesteigert werden könnte, was dann natürlich auch positive Auswirkungen auf den Standort Broistedt haben müsste.

Erst Ende 2012 war der Frontladerhersteller von der Hamburger Beteiligungsgesellschaft Deutsche Mittelstand Beteiligungen (DMB) übernommen worden. Damals versprach Dirk Tetzlaff, Geschäftsführer der DMB, dass man das Unternehmen dabei unterstützen wolle, die internationale Expansion noch stärker voranzubringen. Vor wenigen Tagen folgte dann die Meldung, dass Stoll seine Frontlader jetzt auch in Südkorea verkaufe, nun sickerten die Nachrichten der neuen Vertriebsgesellschaft durch.

mu

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