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Brände, Unfälle, Hilfeleistungen: Ereignisreiches Jahr für die Lengeder Wehren

Lengede Brände, Unfälle, Hilfeleistungen: Ereignisreiches Jahr für die Lengeder Wehren

Lengede . Ein arbeitsreiches Jahr zum Schutz der Bürger haben die Feuerwehren der Gemeinde Lengede hinter sich. Gemeindebrandmeister Andreas Runge blickt auf die wichtigsten Ereignisse zurück - und schaut auch nach vorn.

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Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas übergab im April die neuen Hilfeleistungssätze an die Feuerwehr.

Quelle: A

„Bis zum 30. November wurden 116 Eintragungen in der Einsatzstatistik der Feuerwehren aus der Gemeinde Lengede festgehalten. Damit hat sich die Gesamteinsatzzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert“, sagt Runge.

Insgesamt wurden 30 Brände bekämpft. Zudem gab es für die Lengeder Wehren 38 technische Hilfeleistungen - etwa das Binden von ausgelaufenen Flüssigkeiten, das Beseitigen von Bäumen auf Straßen oder das Ausleuchten von Einsatzstellen.

„Bei einem Verkehrsunfall im Mai konnten wir leider keine Hilfe mehr leisten. Schon bevor wir die Einsatzstelle erreicht hatten, war der Tod des eingeklemmten Fahrers festgestellt worden“, sagt Runge. „Bei diesem Unfall wurde wieder die Wichtigkeit der Notfallseelsorge festgestellt.

Denn auch Helfer brauchen Hilfe, wenn sie mit traumatischen Bildern in Berührung kommen und diese allein nur schlecht oder gar nicht verarbeiten können. Es ist schade, dass sich die Strukturen der Notfallseelsorge im Berichtsjahr verändert haben, ohne dass davon die Feuerwehren in Kenntnis gesetzt wurden. Wenn in unserem kleinen Gemeindegebiet drei verschiedene Gruppen für die Notfallseelsorge zuständig sind, ist das für eine einheitliche Zusammenarbeit hinderlich.“

Weiter gab es drei Türöffnungen, sieben Fehlalarme sowie 41 sonstige Einsätze. „Besonders freut mich im Hinblick auf das Einsatzgeschehen, dass die Zahl der Unfälle auch in diesem Jahr fast gegen Null geht. Hier zeigen die Ausbilder und Einsatzleiter verantwortungsbewusstes Handeln“, erklärt der Gemeindebrandmeister.

Wie im vergangenen Jahr, stand auch wieder die Anschaffung von Geräten zur technischen Hilfeleistung an. „In enger Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Verwaltung und Politik wurde die Technik beschafft, die uns wirksam helfen lässt“, fasst Runge zusammen. Die Übergabe der Geräte fand im April statt. An „Großgeräten“ wurden im Berichtsjahr darüber hinaus eine Tauchpumpe, Rohrdichtkissen, Chemikalienschutzanzüge und ein mobiler Rauchverschluss angeschafft. Außerdem wurde im Gemeindekommando beschlossen, dass die Einsatzkräfte in Zukunft dunkle Einsatzkleidung tragen werden. Diese Bekleidung biete einen größeren Schutz gegen Witterungseinflüsse.

Auch personelle Veränderungen gab es: Im April hat Axel Lambrecht die Aufgaben des Gemeindesicherheitsbeauftragten übernommen. Er ist damit Nachfolger von Dirk Titze geworden. Zum 1. April wurde Sebastian Scheller Nachfolger von Lutz Sieverling in der Funktion des stellvertretenden Ortsbrandmeisters in Woltwiesche.

mu

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