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Bewegung bei Pflegeheim-Bau

Wendeburg Bewegung bei Pflegeheim-Bau

Wendeburg. Lange Zeit war es still um das geplante Seniorenpflegeheim am Wendezeller Ring in Wendeburg. Nun ist wieder Bewegung in das Projekt gekommen.

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Das Bild zeigt die Fläche am Wendezeller Ring, auf der der Neubau entstehen soll.

Quelle: Christian Bierwagen

„Es gibt weiterhin Interessenten“, sagte Mathias Helbsing gestern auf PAZ-Anfrage. Er hat im Auftrag der planenden Firma „Casanaprojekt“ die Verhandlungen übernommen. „Das Projekt ist nicht gescheitert, ganz im Gegenteil“, betont er.

Nachdem die Arbeiterwohlfahrt Braunschweig als Betreiber des Seniorenpflegeheims im Juli dieses Jahres abgesprungen war, war es still um das Sieben-Millionen-Euro-Projekt geworden. Nun geht es weiter: „Es gibt verschiedene Optionen hinsichtlich der Ausgestaltung. Es könnte ein reines Pflegeheim werden oder aber ein Pflege-Mix, der von verschiedenen Institutionen gemeinschaftlich betrieben wird“, so Helbsing. Seinen Aussagen zufolge soll bis Ende Februar die Entscheidung gefallen sein.

Positiv beurteilt auch Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht die Zukunft des Projekts: „Es ist eine wichtige Infrastruktureinrichtung für die Gemeinde im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel.“ Menschen, die jahrzehntelang in der Gemeinde Wendeburg gelebt hätten, könne es nicht zugemutet werden, im Alter in Pflegeeinrichtungen in Richtung Braunschweig, Vechelde oder Peine verwiesen zu werden. „Wir haben zwar Einrichtungen im Ort, aber sie reichen nicht aus.“

Zudem ist der Neubau vertraglich an den Abriss des ehemaligen Schlachthauses am Wendezeller Ring gekoppelt. Dieses hatte sich in der Vergangenheit zu einem Treffpunkt einer rechtsgerichteten Gruppe entwickelt. Derzeit seien der Verwaltung aber keine Auffälligkeiten hinsichtlich Treffen bekannt, so Albrecht. Zudem habe der Eigentümer des Schlachthaus-Grundstücks ihm gegenüber großes Interesse bekundet, dieses anderweitig zu nutzen.

Laut städtebaulichem Vertrag hat sich die Firma „Casanaprojekt“ verpflichtet, das Seniorenpflegeheim innerhalb von drei Jahren, also bis 2014, zu realisieren. „Andernfalls wird die Gemeinde den vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufheben“, erläutert der Bürgermeister.

web

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