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Besonderes Klassikkonzert

Bodemstedt Besonderes Klassikkonzert

Bodenstedt. An die 60 Besucher gönnten sich zum Wochenausklang unter dem Titel „Herbsteszeit ist Liederzeit“ ein Konzert mit Gesang und Klavier, zu dem die Gemeinde Vechelde ins Museum ZeitRäume eingeladen hatte.

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Die Sopranistin Theodotia Hartman spannte zur Klavierbegleitung einen Bogen von der Klassik bis zur Moderne.

Herbstlich waren auch die Temperaturen im Salon des Hofstellengebäudes von 1878, denn der wunderbar große, grüne Kachelofen konnte Wärme leider nur suggerieren. So behielten die Zuhörer ihre Wintermäntel an und saßen kuschelig dicht an dicht aufgereiht bis direkt vor die Sängerin. Den Rest erledigte Theodotia Hartman zusammen mit dem Pianisten Hans-Dieter Meyer-Moortgat.

Mit der Auswahl des Liedgutes und ihrer faszinierend wandelbaren Stimme erzeugte sie reichlich Herzenswärme und ließ die Bilder zu Bürgermeister Hartmut Marotz’ Worten über den Herbst als Zeit des gemeinsamen Singens, als es noch keine elektronischen Unterhaltungsmedien gab, lebendig werden.

Mit „Gretchens Lied - meine Ruhe ist hin“ und dem „Lied der Mignon“ präsentierte sie Leidenschaftliches von Haydn und Schubert, um dann im Männerfach zu stibitzen. Denn Schuberts „Am Brunnen vor dem Tore“ wird üblicherweise von Tenören gesungen, wie auch „Non ti scordar di me“ (Vergiss mich nicht) von dem neapolitanischen Komponisten Ernesto de Curtis. Die Sängerin überzeugte ihre Zuhörer, dass dies auch sehr gut im Sopran funktionierte.

Den zweiten Teil ihres Konzerts starteten Hartman und Meyer-Moortgat mit bekannteren, eingängigen Melodien. Von Robert Stolz’ „Auf der Heide“ über das Traditional „Last Rose of Summer“ bis hin zu „Amazing Grace und dem Stück „Erinnerung“ aus dem Musical Cats spannte sich der Bogen des zweiten Teils. „Danach liegt es an uns, was noch passiert“, hatte Marotz zuvor gsagt.

Selbstverständlich passierte noch etwas, denn die Besucher spendeten reichlich Beifall und wollten die Sopranistin nicht ohne Zugabe entlassen. So kamen sie unter anderem in den Genuss von „Guten Abend, gute Nacht“, mit dem die Musiker ihr Publikum ins traute und vor allem warme Heim entließen.

hui

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