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Besondere Erlebnisreise durch Sri Lanka

Wendeburg Besondere Erlebnisreise durch Sri Lanka

Wendeburg. Von einer großen Fahrt quer durch die Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka (früher: Ceylon) sind vor Kurzem 35 Wendeburger zurückgekehrt.

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Gruppenfoto der Reisegruppe aus Wendeburg. Links: Die Flughunde hängen tagsüber in den Bäumen und werden erst in den Abendstunden aktiv.

„Ceylon ist eine traumhaft schöne Insel. An der Küste herrliche Palmenstrände, im Landesinneren hohe Berge, grüne Wälder und riesige Teeplantagen. Und vor allem: überall stets freundliche, lächelnde Menschen“, erzählt der ehemalige Wendeburger Pastor und Reiseorganisator Otto Pfingsten.

Beeindruckt waren die Wendeburger dabei nicht nur von der Landschaft, sondern auch von der Tierwelt. „Hunderte von Elefanten leben wild in den zahlreichen Reservaten - und noch größer ist die Zahl der Affen“, so Pfingsten. Groß war auch die Zahl der Flughunde, der Wasserbüffel, der Warane, der Schildkröten und der meist sehr bunten Vögel. „Vor der Küste im Indischen Ozean kamen wir bei einem Schiffsausflug auch ganz in die Nähe der größten Säugetiere dieser Erde: Zwei mächtige Blauwale stießen ihre Wasserfontänen in den Himmel. Nicht allzu weit von ihnen tummelte sich eine große Herde von Delphinen im Meer. Das waren atemberaubende Anblicke“, so der Geistliche.

„Doch Sri Lanka hat auch viele Schattenseiten, es ist ein Land voller Widersprüche. Ein Land, geprägt von Armut und einem jahrelangen Bürgerkrieg“, erläutert Pfingsten. Die weitaus größte Bevölkerungsgruppe der mehr als 20 Millionen Einwohner sind Singalesen, die hauptsächlich im Süden der Insel wohnen und zumeist fromme Buddhisten sind. Knapp ein Viertel der Bewohner sind hinduistische Tamilen, weitere Religionsgruppen sind mit jeweils knapp zehn Prozent Muslime und katholische Christen. „Weitgehend scheinen sich die unterschiedlichen Religions- und Bevölkerungsgruppen zu tolerieren. Bis zum Jahr 2009 tobte allerdings mehr als 25 Jahre lang ein mit großer Brutalität geführter Bürgerkrieg, dem Tausende von Menschen zum Opfer gefallen sind. Nun herrscht zwar Waffenstillstand und vielleicht sogar Friede zwischen Singalesen und Tamilen - ob aber diese Aussöhnung wirklich von Dauer ist, kann nur die Zukunft zeigen“, so der Geistliche.

Ein Höhepunkt der Reise war für viele Teilnehmer der mächtige Löwenfelsen - ein Bergmassiv, das im 5. Jahrhundert zu einer uneinnehmbaren Festung ausgebaut worden war. Heute gelangt man nur über in den Fels gehauene Treppen mit mehr als 1200 Stufen auf die Spitze des Berges.

Während der Reise wurden auch viele Stupas, Tempel, Moscheen und Kirchen besichtigt. „Unser Reiseleiter Charles stellte sich uns als Christ vor, der Leiter der Agentur war Muslim und unser Busfahrer ein Hindu: mehrere Male hielt er vor einem Tempel an, um Geld in eine Opferdose zu stecken und die Götter um eine gute Reise zu bitten“, erzählt Pfingsten. „Himmlischer Schutz war allerdings auch von großer Notwendigkeit: Unser Bus fuhr enorm schnell durch die engen Straßen, auch die übrigen Verkehrsteilnehmer schienen keine Regeln zu kennen. Dass wir trotzdem die Fahrt heil überstanden haben, ist eine Art Wunder. Vielleicht haben Buddha und Shiva geholfen.“

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