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Bei der KAB: Redakteure standen Rede und Antwort

Lengede Bei der KAB: Redakteure standen Rede und Antwort

Lengede . Zu einer Bildungsveranstaltung zum Thema „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Bedeutung für Vereine“ hatte die Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Lengede (KAB) am Wochenende ins kirchliche Gemeindezentrum im Fuhsetal eingeladen.

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KAB-Vorsitzender Bernhard Gertler (Mitte) freute sich über einen anregenden Diskussionsabend mit den Lokalredakteuren Michael Lieb (r., Peiner Allgemeine Zeitung) und Arne Grohmann von den „Peiner Nachrichten“.

Den Fragen der Teilnehmer standen dazu die Lokalredakteure Michael Lieb (Peiner Allgemeine Zeitung) und Arne Grohmann (Peiner Nachrichten) Rede und Antwort.

Was ist für eine Zeitung interessant, und wie kommen Nachrichten überhaupt ins Blatt? Die Journalisten appellierten in diesem Zusammenhang an die anwesenden Bürger, Politiker und Vereinsvertreter, Informationen, positive Geschichten aber auch aufregende Ärgernisse den Redaktionen mitzuteilen. Dabei müsse es keine Scheu bei der Kontaktaufnahme geben. Die Redakteure hätten immer ein offenes Ohr für spannende Geschichten. Gerne würden aktuelle Pro- und Contra-Stellungnahmen zu öffentlich diskutierten und politischen Themen verarbeitet.

„Wer sich regt, gewinnt“: Mit dieser Formel wurden Tipps und Hinweise für eine solide Pressearbeit gegeben. Was ist wichtig, besonders, neu und aktuell? Wer macht was, wann und warum? Das seien wichtige Merkmale guter Vereinsmitteilungen. Dabei sei weniger oft mehr. Wenn dann noch ein spontanes, situationsgerechtes, aussagekräftiges Foto (am besten unbearbeitet und zwischen einem und fünf Megabyte groß) die schriftliche Information ergänze, stehe eine Veröffentlichung nichts im Wege. Eine Garantie für eine Veröffentlichung, vor allem für private, persönliche Anliegen, wie Verdächtigungen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten gebe es allerdings nicht - da müssten sowieso immer beide Seiten gehört werden. Das sei ein journalistischer Grundsatz.

Die Heimatzeitungen arbeiteten gerne für die Bürger der Region, betonten Lieb und Grohmann, deshalb sei die Kommunikation sehr wichtig. Der Peiner Allgemeinen Zeitung sei es dabei ein zentrales Anliegen, Betreiber des sozialen Netzwerks der Region zu sein, sagte Lieb. Die Teilnehmer sahen den Diskussionsabend schließlich als gute Grundlage für ihre weitere Öffentlichkeitsarbeit an.

KAB-Vorsitzender und Gastgeber Bernhard Gertler konfrontierte die beiden Journalisten aber auch mit kritischen Fragen zur Zeitungs-Berichterstattung und regte an, aktuelle politische Themen intensiver, und früher in der Entstehung zu begleiten. „Manchmal erfährt man von bestimmten Themen erst nach einem Ratsbeschluss.“ Generell, so der Wunsch aus den Reihen der KAB, könne und solle noch mehr über Lengede berichtet werden.

mic

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