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Bei Feuerwehrhäusern besteht Handlungsbedarf

Wendeburg Bei Feuerwehrhäusern besteht Handlungsbedarf

Für die Gemeinde Wendeburg liegt ein aktualisierter Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Brandschutz vor, der vom Gemeindekommando in Abstimmung mit der Verwaltung erstellt und in der Ratssitzung am Dienstag verabschiedet wurde. Er weist unter anderem auf Defizite bei fast allen Feuerwehrhäusern hin.

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Das Feuerwehrhaus in Meerdorf ist eines von den Gebäuden, bei denen Handlungsbedarf besteht.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Wendeburg. Jeder Ortsfeuerwehr muss ein Feuerwehrhaus zur Verfügung stehen. Ausstattung und Größe richten sich nach der geltenden Norm und dem örtlichen Bedarf, der aus der materiellen und personellen Ausstattung erkennbar ist. Zum Feuerwehrhaus gehört neben den Stellflächen für die Fahrzeuge jeweils ein Aufenthaltsraum, der auch als Schulungsraum genutzt werden kann, sowie Nebenräume für sanitäre Anlagen, Lagerstätten oder Werkstattbedarf. Derzeit erfüllt in der Gemeinde kein Feuerwehrhaus außer dem Gebäude am Meierholz im Kernort die Anforderungen.

Hintergrund: Im Bereich der Feuerwehr gab es in den vergangenen Jahren erhebliche Veränderungen. Zum einen übernehmen die Wehren immer neue und immer mehr Aufgaben, so dass immer größere Fahrzeuge erforderlich sind. Die großen Autos aber passen nicht mehr in die bisherigen Boxen.

Zudem verstärken immer mehr Frauen die Wehren. In der Gemeinde Wendeburg sind nach Aussage des Gemeindebrandmeisters mittlerweile rund zehn Prozent der Aktiven weiblich. In vielen Feuerwehrhäusern gibt es jedoch keine getrennten sanitären Anlagen. Und durch die Gründung von Kinder- und Jugendfeuerwehren, aus deren Reihen viel Nachwuchs gewonnen wird, entsteht zusätzlicher Raumbedarf.

„Das Engagement der Kameraden ist groß. An uns ist es, auch die entsprechende Infrastruktur bereit zu stellen“, machte Bürgermeister Gerd Albrecht bei der Ratssitzung deutlich. Er wies aber auch darauf hin, dass die Wehren insgesamt gut ausgestattet sind. Ziel des Konzeptes sei es, die Leistungsfähigkeit zu erhalten und auszubauen. Es soll eine Prioritätenliste aufgestellt und in den kommenden Jahren im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten abgearbeitet werden.

Von Kerstin Wosnitza

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