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Bauernthing: Besucher finden „allet in Arnunge“

Ilsede Bauernthing: Besucher finden „allet in Arnunge“

Groß Lafferde. „In Grud‘n Laffer is allet in Arnunge“ - in Groß Lafferde ist alles in Ordnung - so der alles umschreibende Spruch des traditionellen Bauernthing, das am vergangenen Samstag in der Gaststätte „Zur Post“ begangen wurde.

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Mit 170 Gästen war das Bauernthing in Groß Lafferde wieder sehr gut besucht.

Quelle: oh

Diese Traditionsveranstaltung lässt sich im Ort fast niemand entgehen, und so reichten die 170 bereitgestellten Plätze fast nicht aus. Stimmung? Perfekt - und das von der ersten Sekunde an. Dafür sorgte Rainer Röcken, Vorsitzender der Bauernthinggemeinschaft Groß Lafferde und gleichzeitig Ortsbürgermeister, in seiner kurzweiligen Begrüßungsrede, in der er alle Anwesenden und darunter - stellvertretend für alle älteren Mitglieder - Walter Wittenberg mit stolzen 89 Jahren, begrüßte. Zudem dankte Röcken dem Ausschuss des Bauernthing mit den Worten „Der Ausschuss bemüht sich immer, uns einen frauenfreien Tag zu bescheren. Ja, dass muss man einfach mal so sagen und dafür sei gedankt!“ Zustimmendes Applaudieren inklusive.

Die Inhalte der Veranstaltung waren vielseitig. Nachdem der Jugendspielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Groß Lafferde ein paar Klänge zum Besten gab, gab Ortsbürgermeister Rainer Röcken einen Überblick über Vergangenes und Zukünftiges in der Kommunalpolitik. Da war die Rede von einem strengen Sparkurs, einem Neubaugebiet und dem Erhalt der Grundschule. „Mein Appell an die jungen Männer im Ort hat gefruchtet - 15 Neugeburten gab es in 2014. Der Ortsrat kann sich ja schließlich nicht um alles selber kümmern“, sagte Röcken unter großem Lachen der Männerrunde.

Politische Themen hatte auch Gemeindebürgermeister Otto Heinz Fründt im Gepäck. Doch Politik sollte an diesem Tag nicht im Vordergrund stehen. Bei deftigem Zungenragout, alternativ Schnitzeln oder einem vegetarischen Gericht ließ man sich das ein oder andere Bierchen schmecken. Höhepunkt war ohne Zweifel die historische Sitzung in plattdeutscher Sprache mit dem Einkaufen der sieben Neubürger. Diese wurden gemessen und gewogen und konnten sich dann in die Ortsgemeinschaft einkaufen - wie in jedem Jahr eine große Gaudi, ebenso auch der Auftritt von „Mario, der Feuerwehrmann“, der in bekannter Büttenredenmanier einige Zoten zum Besten gab. Den Abschluss bildeten die „Wasserturm-Rocker“ bei deren Auftritt der Saal tobte und das noch bis zum späten Nachmittag.

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