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Bauernhausmuseum: Jetzt wird die Statik geprüft

Bortfeld Bauernhausmuseum: Jetzt wird die Statik geprüft

Bortfeld. Nach dem Brand im Bauernhausmuseum in Bortfeld am Freitagnachmittag, der durch einen Blitzschlag ausgelöst wurde (PAZ berichtete mehrfach), soll nun die Statik des Gebäudes untersucht werden.

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Durch einen Blitzeinschlag wurde ein Feuer im Bauernhausmuseum in Bortfeld ausgelöst.

Quelle: Michaela Gebauer

Dazu hat der Landkreis Peine als Eigentümer des Gebäudes bereits einen Baugutachter und ein Statik-Büro beauftragt. Außerdem soll das Gelände schnellstmöglich eingezäunt werden, um die Öffentlichkeit vor möglichen Gefahren zu schützen, die von der Brandstelle ausgehen können. Und eine Restauratorin prüft, ob etwaige Sicherungsmaßnahmen im Innenbereich des Gebäudes vorgenommen werden müssen. Das teilte Henrik Kühn, Sprecher der Kreisverwaltung, mit.

Das abgetragene Dach wird entsorgt. Jedoch wird vorab sondiert, welche denkmalschützenswerten Baumaterialien weiter verwendet werden können. Damit das Gebäudeinnere nicht weiteren Schaden nimmt, soll das Dach schnellstmöglich provisorisch gedeckt werden. Denn bereits jetzt seien die Wände und Böden aus Lehm durch das Löschwasser erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden.

„Das Gebäude ist gegen Brandschäden versichert, der entsprechende Gutachter wurde unmittelbar informiert“, schildert Kühn. Einen Blitzableiter gab es am Bauernhausmuseum nicht. „Vor allem aus zweierlei Gründen“, sagt Kühn. „Zum einen gab es zum Zeitpunkt der letzten Dachsanierung keine baurechtliche Erfordernis hierfür, und zum anderen erkannte das Landesamt für Denkmalpflege hierin eine mögliche Beeinträchtigung des Gebäudecharakters als Baudenkmal.“ Eine Schadenssumme könne noch nicht beziffert werden. Über den Brand informiert wurden gestern die Fördermittelgeber und das Braunschweigische Landesmuseum, als dessen Außenstelle das Bauernhausmuseum eingerichtet ist.

In den vergangenen Jahren wurde das Museum für knapp 1,5 Millionen Euro saniert. Rund 600 000 Euro waren Eigenmittel des Landkreises, mehr als 800 000 Euro wurden als Fördergeld von unterschiedlichen Institutionen übernommen.

Der Blitz war in den Dachfirst eingeschlagen und war offenbar durch das Drahtgeflecht der Reet-Eindeckung über fast die gesamte Dachfläche geleitet worden. Rund 100 Feuerwehrleute konnten das Abbrennen des Gebäudes verhindern. Landrat Franz Einhaus dankte den Einsatzkräften.

mir

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