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Bahntrassen-Reaktivierung: 23,3 Millionen Euro

Harvesse Bahntrassen-Reaktivierung: 23,3 Millionen Euro

Harvesse. Weder in trockenen Tüchern, noch vom Tisch - sondern sozusagen im Schwebezustand befindet sich die Reaktivierung der Bahntrasse Harvesse-Braunschweig.

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Die alte Bahntrasse bei Harvesse.

Quelle: A

Harvesse. Daran hat auch die aktuelle Sitzung des Lenkungskreises zur Reaktivierung von Bahnstrecken nichts geändert. Gestern wurden allerdings erstmals die Kosten für Harvesse-Braunschweig genannt: 23,3 Millionen Euro.

Das Gremium folgte einhellig dem Vorschlag von Verkehrsminister Olaf Lies. Demnach soll die Reaktivierung von drei der zuletzt nicht mehr für den Schienenpersonennahverkehr genutzten Bahnstrecken vorangetrieben werden: Einbeck-Mitte bis Einbeck-Salzderhelden mit einem Investitionsvolumen von acht Millionen Euro; Salzgitter-Lebenstedt bis Salzgitter-Fredenberg, Investitionsvolumen von 5,2 Millionen Euro; und Neuenhaus bis Bad Bentheim, 15,1 Millionen Euro.

Die drei Strecken liegen alle in der gutachterlichen Bewertung über dem wichtigen Wert von 1,0. Etwas unterhalb des Wertes liegt die Strecke Harvesse-Braunschweig mit 0,7. Die Reaktivierung würde dabei 23,3 Millionen Euro kosten. Lies hatte aber bereits vor der Sitzung betont, dass der Wert keiner automatischen Absage gleichkommt: „Möglicherweise gibt es noch Chancen, Rahmenbedingungen zu verändern und zum Beispiel Investitionskosten zu senken. Dazu werden Gespräche mit den Kommunen notwendig sein.“

Hintergrund: Das Vorhaben zur Reaktivierung von Bahnstrecken für den Schienenpersonennahverkehr ist im Koalitionsvertrag vereinbart. Das Verkehrsministerium hat für den Auswahlprozess einen Lenkungskreis ins Leben gerufen.

In diesem sind unter anderem die vier Landtagsfraktionen, kommunale Spitzenverbände, die Aufgabenträger des Schienen-Personennahverkehrs, der Landesvorsitzende des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen sowie weitere Verbände vertreten. Aus einer Liste von ursprünglich ehemals 74 Schienentrassen hatte sich der Lenkungskreis 2013/14 in zwei Schritten auf eine Reduzierung auf zunächst 28 und dann acht Strecken verständigt. Diese sind jetzt gutachterlich untersucht worden. Die Gesamtkosten hierfür: 300 000 Euro.

sip

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