Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Baas: „Schulsozialarbeit wird gut angenommen“

Lengede Baas: „Schulsozialarbeit wird gut angenommen“

Lengede. „Die im März gestartete Schulsozialarbeit ist ein echter Zugewinn für die Schullandschaft in Lengede“, sagt Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD). Bereits jetzt seien positive Effekte spürbar. „Unser Engagement bewährt sich, wie die 100-Tage-Bilanz unseres Schulsozialarbeiters Bernd Oelschlägel zeigt.“

Voriger Artikel
Alkoholisierter Autofahrer schlägt um sich
Nächster Artikel
Historische Dampflok fährt zum Landschaftstag nach Vechelde

Auch die Grundschule in Woltwiesche gehört zum Arbeitsbereich des Sozialpädagogen Bernd Oelschlägel.

Quelle: Archiv

Das Angebot werde von Schülern, Eltern sowie den Lehrern und Betreuern der drei Ganztagsgrundschulen sowie der drei Kindertagesstätten für Fünfjährige (Vorschuljahr) gut angenommen. Der erfahrene Sozialpädagoge Bernd Oelschlägel habe schnell das Vertrauen der Beteiligten erworben und ziehe eine positive Bilanz der ersten drei Monate. „Anfang März habe ich begonnen. Die Zeit bis Ostern war der intensiven Kennenlernphase mit den Schülern, Lehrern und Eltern gewidmet. Das war wichtig für die weitere Arbeit, etwa der Frage, wie weit ich ein Teil der jeweiligen Schule werde oder wie viel Distanz ich wahren muss“, erläutert der Experte.

Bei seiner Arbeit gehe es stets um das Kindswohl, das sei der Maßstab. Die Kinder beschäftige vieles, etwa Trennung der Eltern oder auch Gewalt, sowohl in der Schule wie auch in der Freizeit. Ziel sei es, psychisch belastete oder auch verhaltensauffällige Kinder zu integrieren - ein oftmals schwieriger Weg, der Zeit brauche. „Es geht um die Förderung sozialer Kompetenzen - und zwar bei allen, nicht nur bei den vermeintlich Schwachen, sondern auch den Starken“, so Oelschlägel. Neben intensiven Gesprächen und der Beratung zum Bildungs- und Teilhabepaket gehören auch Dokumentation und Reflexion zu seinen Tätigkeiten, ebenso die Planung und Durchführung von Streitschlichterkursen und die Netzwerkpflege mit Therapeuten, den Gemeindejugendpflegern, Ärzten und anderen Schulsozialarbeitern.

„Dieses Angebot ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die sich langfristig positiv auswirkt“, ist sich Bürgermeister Baas sicher. „Mit den Kosten dürfen die Kommunen aber nicht länger allein gelassen werden. Eine finanzielle Beteiligung der Landesregierung für diese Kinder- und Jugendarbeit ist überfällig.“

mu

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung