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Ausstellung: Detailgenaues Modell vom „Alten Mann“

Lengede Ausstellung: Detailgenaues Modell vom „Alten Mann“

Lengede. Schon seit Jahren sind zahlreiche Artefakte und Bergbauutensilien in der Dauerausstellung „Lengede - Im Fokus der Welt“ im Lengeder Rathaus zu sehen - zum 50. Jahrestag des Unglücks wurde die Ausstellung nun ergänzt.

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Aufnahmen des Models vom „Alten Mann“ in Lengede, das von Edmund Offenborn gestaltet wurde. Die gesamte Anlage ist ab sofort im Lengeder Rathaus zu sehen.

Die Besucher erwarten nun interessante Hörstationen, die den historischen Funkverkehr zwischen Rettern und Eingeschlossenen wiedergeben, ferner können an einem Großbildschirm Videoaufzeichnungen unter anderem von den Rettungsaktionen und der Bergbaugeschichte angesehen werden.

Auf eine Neuerung sind die Lengeder dabei besonders stolz: Der Modellbauer Edmund Offenborn aus Salzgitter hat ein detailgenaues Modell vom „Alten Mann“ erstellt, mit dem die gefährliche Situation der eingeschlossenen Bergleute auf eindrucksvolle Weise nachvollzogen werden kann. „Alter Mann“ - so wird im Bergbau ein stillgelegter, nicht gesicherter Stollen genannt. Und es war ein solcher Stollen, in den sich beim Unglück einige Männer retten konnten. Zwei Wochen mussten sie ausharren, ehe elf von ihnen gerettet wurden, was als „Wunder von Lengede“ in die Geschichtsbücher einging.

„Der Fluchtweg ist in dem Modell mit einem roten Faden gekennzeichnet“, erläutert der Lengeder Orts-Chronist Werner Cleve, der sich schon seit vielen Jahren mit dem Unglück beschäftigt. Eine weitere Besonderheit: Der Mergel des Models stammt ebenfalls aus einem „Alten Mann“ - allerdings nicht aus Lengede, sondern aus dem Schroederstollen bei Groß Döhren.

Übrigens: Zusätzlich zu der Ausstellungsergänzung wird im Foyer im 1. Obergeschoss des Rathauses eine Sonderausstellung eröffnet. Auf 16 Tafeln wird das Geschehen vom Wassereinbruch am 24. Oktober 1963 bis zur Rettung am 7. November 1963 mit Berichterstattungen der lokalen Zeitungen präsentiert. Auch in diesem Jahr soll es wieder Sonderführungen durch das Bergbaumuseum geben. Die Ausstellung ist am Sonntag, 27. Oktober, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Sonderführungen finden um 15 und um 17 Uhr statt, sie werden begleitet durch Mitglieder des Bergmannsvereins Glück Auf Lengede sowie von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege.

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  • Die Ausstellung im Lengeder Rathaus ist Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag, 8 bis 18 Uhr, und Freitag, 8 bis 12 Uhr, geöffnet, der Eintritt ist frei.
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