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Ausgeschieden: Superstar-Kandidat Felix ist enttäuscht

PAZ war in Köln dabei Ausgeschieden: Superstar-Kandidat Felix ist enttäuscht

„Felix Hahnsch, Superstar!“, skandierte am Samstagabend der Fan-Block des Lengeder Superstar-Kandidaten im Coloneum in Köln. Vergeblich – der 18-jährige Schüler schied bei der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ aus.

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Feuerten ihn an: Felix' Familie, Freunde und Mannschaftskollegen waren nach Köln gereist.

Quelle: web/RTL

Köln. Scheinwerfer in Blau und Türkis tauchen das MMC-Studio in Köln in ein surreales Licht. Unwirklich scheint auch die Szenerie: 1200 Menschen, ausgestattet mit Plakaten, Fan-Shirts und bunten Leuchtstäbchen, brechen in spontane Begeisterungsstürme aus, skandieren Namen, kreischen, jubeln, klatschen.

Die Stimmung kocht, auch ohne den Anheizer, der steppt, Witze erzählt und dem Publikum mit auf den Weg gibt: „Wenn ihr die Kandidaten seht, rastet einfach komplett aus.“ Alle warten aufgeregt darauf, dass die erste Live-Show von „Deutschland sucht den Superstar“ beginnt, auch Felix’ Familie und seine Freunde. Die Kamera-Männer für die Spider-Cam, die an Seilen durch das Studio saust, klettern in ihre Körbe, die unter der Decke hängen, mehrfach wird Applaus aufgezeichnet, der später bei der Sendung eingespielt wird.

Dann ist es so weit, Moderator Marco Schreyl betritt die Bühne und kurz darauf die Jury um Dieter Bohlen. Während die Einspieler für die Kandidaten laufen, fährt ein Gabelstapler herein und hebt das Kandidaten-Sofa auf die Bühne. Erst als Zwölfter ist Felix an der Reihe. Die ganze Zeit hat er mit den anderen Kandidaten mitgefiebert, Hände geschüttelt, auf Schultern geklopft. Er trägt eine extravagante blau-rot-weiß-gestreifte Hose, singt den Titel „The man who can‘t be moved“ von The Script und bekommt dafür Lob von der Jury: „Wow, du hast eine außergewöhnliche Stimme“, sagt Juror Dieter Bohlen anerkennend, bemängelt aber auch: „Hinten, im Refrain hast du umgestellt, Wind weg und mehr Bruststimme – da klang die Stimme einfach nicht mehr so geil.“

Dass der Titel vielleicht doch zu unpopulär war, zeigt sich bei der Entscheidung: Felix bekommt nicht genügend Anrufe und schafft den Sprung unter die zehn Besten in die Motto-Shows nicht. Beim anschließenden Interview ist Felix die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Ich dachte, ich passe gut in das Format rein“, sagt er aufgebracht und redet sich den ganzen Frust von der Seele. Warum nicht genug Zuschauer für ihn angerufen haben, begründet er damit: „Meine guten Auftritte auf den Malediven wurden nicht gezeigt. Stattdessen habe ich mich zum Clown gemacht und konnte die Zuschauer so nicht für mich begeistern.“

Seine Armbänder hat er abgemacht, er nimmt einen großen Schluck Eistee. „Mein Traum ist zerplatzt, wie eine Seifenblase.“ Mit der Musik aufhören will er nicht, vielleicht könne man etwas in der Gruppe auf die Beine stellen, sagt er und nennt drei Namen: Nils, Selam und natürlich seinen Zimmerkollegen Marco. Der 24-jährige angehende Arzt legt Felix den Arm um die Schultern und versucht zu trösten: „Wir sind zusammen durch dick und dünn gegangen und verstehen uns menschlich sehr gut. Es ist schmerzlich, dass Felix draußen ist.“

Bereut hat Felix es aber nicht, bei DSDS mitgemacht zu haben: „Ich habe viel gelernt und viele nette Menschen getroffen.“ Was als Nächstes ansteht, kann er noch nicht sagen, mit dem Abitur könnte es in diesem Jahr aber schwierig werden, zu viel hat er verpasst. 
Felix’ Tipp fürs Finale: „Anna-Carina und Sebastian – der hat’s drauf. Aber am meisten würde ich es Marco gönnen, Superstar zu werden.“

Mirja Weber

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