Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Aueschule und Firma FMA Elstermann gehen eine Lernpartnerschaft ein

Wendeburg Aueschule und Firma FMA Elstermann gehen eine Lernpartnerschaft ein

Wendeburg. Schülern bei der Berufsorientierung helfen und dem Fachkräftemangel in Unternehmen vorbeugen: Das sind die Ziele der ersten Lernpartnerschaft im Kreis Peine. Sie wurde gestern von der Wendeburger Aueschule und der Firma FMA Elstermann unterzeichnet.

Voriger Artikel
Reitabzeichen absolviert
Nächster Artikel
Italienische Schüler zu Gast in Vechelde

Unterzeichneten die Lernpartnerschaft (vorne, von links): Dr. Christoph Merschhemke, Landrat Frank Einhaus, Jürgen Elstermann und Schulleiter Dieter Carlens mit Madlen Richter (hinten, v.l.) und Gunter Eckhardt von der Wito sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Julian von Frisch, Lehrern und Schülern.

Quelle: web

Unbekannt ist den Schülern das Wendeburger Maschinenbau-Unternehmen Elstermann nicht. „Ich habe dort schon mal ein dreiwöchiges Praktikum gemacht“, erzählte Robin Witt (17) von der Schülervertretung. „Dort wird Metall verarbeitet, zum Beispiel für Antriebswellen für Schiffe oder Türzargen von Windkrafträdern.“ Die Lernpartnerschaft zwischen der Aueschule und dem Unternehmen - ein neues Projekt der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito) des Landkreises Peine - ist aber langfristiger und weitreichender als ein Praktikum: Geplant seien Betriebserkundungen, Unternehmergespräche und die Einbeziehung in Unterrichtsfächer wie Kunst, Technik und Erdkunde, erklärte Dr. Christoph Merschhemke, Geschäftsführer des Bonner Instituts Unternehmen und Schule, der das Projekt begleitet.

Die Partnerschaft berge Chancen für Schüler und Unternehmen, betonte Landrat Franz Einhaus (SPD) im Hinblick auf dem demografischen Wandel. Ein Punkt auf den auch Jürgen Elstermann, Geschäftsführer der FMA Elstermann, einging: „Es ist ein beiderseitiger Lernprozess.Unternehmen müssen lernen, wie die Lebenswelt junger Leute aussieht, und die jungen Leute müssen verstehen, wie Unternehmen aufgebaut sind.“

Schulleiter Dieter Carlens hob die zunehmende Bedeutung von Berufsorientierung und -Vorbereitung hervor: „Nun können die Schüler die Abläufe in einem Unternehmen direkt kennenlernen. Das ist motivierender als nur im Schulbuch darüber zu lesen.“ Ein Aspekt, der auch bei den Schülern Anklang fand: „Ich finde es ziemlich gut, dass es so etwas gibt“, sagte Daniel Siedentopp (17) von der Schülervertretung.

Oliver Syring, Vorstand der Wolfsburg AG und Geschäftsführer von der „projekt Region Braunschweig“, verwies auf die hohe Zahl von Ausbildungsabbrüchen und erklärte: „Bei einer Ausbildung wissen die Schüler häufig nicht, worauf sie sich einlassen.“ Dem stimmte Elternvertreterin Silvia Hoffmann zu: „Je mehr die Kinder kennenlernen, desto eher wissen sie, was etwas für sie ist oder nicht.“

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung