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Archäologische Grabungen im Schlosspark Vechelde

Vechelde Archäologische Grabungen im Schlosspark Vechelde

Vechelde. Großes Pläne hat Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz mit dem Vechelder Schlosspark: Zum 12. Tag der Braunschweigischen Landschaft, der am 27. Juli 2014 in Vechelde stattfindet, soll die Anlage hinter dem Bürgerzentrum eigens umgestaltet werden.

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Bekommt der Vechelder Schlosspark nach historischem Vorbild eine Lindenallee und einen Barock-Pavillon? Zum Tag der Braunschweigischen Landschaft soll die barocke Gartenanlage umgestaltet werden.

Quelle: cb

Dazu sollen nun demnächst archäologische Grabungen stattfinden und zwar auf der Wiesenfläche zwischen Rosengarten und Wald. „Planunterlagen aus alter Zeit haben ergeben, dass dort eine Lindenallee angepflanzt war“, berichtet der Bürgermeister. „Mit Blick auf Braunschweig und die St.-Andreas-Kirche, die höchste Kirche der Stadt“, so Marotz. Dies sei vor 250 Jahren möglich gewesen, da es den Denstorfer Busch noch nicht gegeben habe. Die Baumkronen der Linden seien damals in Pyramidenform geschnitten gewesen.

Eine weitere Lindenallee habe es von Norden kommend, den Haupteingang des Gartens kennzeichnend, gegeben. Des weiteren wurden in den Unterlagen Planungen für ein Freilufttheater sowie einen vorhandenen Barock-Pavillon entdeckt. „Damit wird deutlich, warum der Schlosspark in damaliger Zeit ein beachteter Park und Garten war“, so der Verwaltungschef. Zusammen mit einer Arbeitsgruppe der Braunschweigischen Landschaft und Landschaftsarchitekt Kai-Uwe Grahmann werde derzeit überlegt, eine Linden-Allee anzupflanzen und einen Barock-Pavillon anzudeuten. „Außerdem wollen wir untersuchen, was von der Grabstätte von Herzog Ferdinand noch aufspürbar ist“, so Marotz.

Hintergrund: Herzog Ferdinand (1721 bis 1792) richtete sich im Vechelder Schloss ab 1767 seine Sommerresidenz ein und besaß Vechelde bis zu seinem Tod 1792. Er wurde zunächst im Schlosspark beigesetzt. Später wurde sein Sarg in die Krypta des Braunschweiger Doms St. Blasii überführt. Das Schloss wurde 1880 abgerissen, erhalten ist noch das Schlosstor vor dem Bürgerzentrum sowie der ehemals barocke Schlosspark.

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