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Arbeiten für Kapellen-Neubau in Woltwiesche gestartet

Lengede Arbeiten für Kapellen-Neubau in Woltwiesche gestartet

Woltwiesche. Die neue Friedhofskapelle in Woltwiesche wird bis zum Jahresende deutlich Kontur annehmen. „Wie geplant sind jetzt nach den Sommerferien die ersten Arbeiten gestartet“, sagt Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas. Derzeit werde der alte Bau abgerissen.

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Die Friedhofskapelle in Woltwiesche wird neu gebaut: Die Arbeiten haben bereits begonnen, erste Ergebnisse sollen bis Weihnachten deutlich sichtbar sein.

Dies sei eine notwendige Maßnahme, erklärt der Verwaltungschef, bevor die beauftragte Fachfirma mit den Arbeiten für den neuen Rohbau beginnen kann. „Ab Mitte Oktober wird dann die Firma Haase aus Quedlinburg mit ersten Arbeiten für den Neubau beginnen“, so Baas. Der Verwaltungsausschuss hatte in seiner Sitzung am 25. September den Auftrag an die Fachfirma vergeben. „Bis Jahresende soll der Rohbau inklusive des Dachstuhls mit Dacheindeckung hergestellt sein“, blickt der Bürgermeister voraus. „Unser Ziel ist es, die neue Kapelle im Sommer 2015 in Dienst stellen zu können.“

Viele Setzrisse am alten Gebäude waren die nach außen sichtbaren Hinweise auf den dringenden Sanierungsbedarf der Kapelle in Woltwiesche. Die Gemeinde hatte geprüft, ob eine Sanierung oder ein Neubau die wirtschaftlichste Variante ist. „Bei einer Sanierung wäre angesichts des schwierigen Baugrunds die Gefahr von neuen Setzungsrissen und damit teuren Folgekosten gegeben gewesen“, erinnert Fachbereichsleiter Cord-Heinrich Helmke an ein Gutachten aus dem Jahr 2006, das die Planungen entscheidend beeinflusste. Da eine Sanierung nicht wesentlich günstiger gewesen wäre als ein Neubau, hatte der Gemeinderat sich nach ausführlichen Beratungen 2009 einstimmig für den Neubau ausgesprochen.

Tradition und Funktionalität sollen dabei Hand in Hand gehen. „Im Dialog mit Kirchen und Beerdigungsinstituten hatten wir die Raumaufteilung und Ausstattung geprüft. Diese Anregungen sind in die Entwürfe mit eingegangen“, erinnert Fachbereichsleiter Helmke an die Vorbereitung des Projekts. So sei ein für alle Seiten möglichst optimales Ergebnis gesichert worden.

Größe und Gebäudegestaltung folgen weitestgehend dem bisherigen Bau. Rote Fassadenflächen und das rot gedeckte Dach sollen sich harmonisch in die Umgebung einpassen. Die vorhandene Verglasung des Nordgiebels wurde auch in der Neubauplanung übernommen. Neu ist ein Eingangshof, eine Sichtschutzhecke ist geplant. Im Außenbereich ist auch der neue Glockenturm vorgesehen.

Sind während der Bauphase Beerdigungen oder Trauerfeiern in Woltwiesche möglich? Diese Frage hatte viele Bürger beschäftigt. „Ja, das war und ist uns allen sehr wichtig. Das Vorgehen ist ebenfalls mit dem neuen Pastor Schulz abgestimmt“, so Baas. Jeweils nach vorhergehender Absprache mit dem Kirchenvorstand können auch Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirche die evangelische Kirche in Woltwiesche nutzen. „Für diese unkomplizierte Unterstützung gilt unser Dank allen Beteiligten“, betont Bürgermeister Baas.

sip

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