Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Antragskonferenz zum VW-Zentrum

Wendeburg Antragskonferenz zum VW-Zentrum

Harvesse. Eine Antragskonferenz zum geplanten VW-Logistik-Optimierungszentrum Harvesse fand gestern im Dorfgemeinschaftshaus Harvesse statt.

Voriger Artikel
Musiker haben Leistungskursus bestanden
Nächster Artikel
Neuer NP-Markt in Bortfeld eröffnet

Burkhard Hüsken von VW stellte die Planungen bei der Antragskonferenz vor.

Quelle: web

Der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) hatte dazu Vertreter von Behörden, Umweltverbänden und der Bürgerinitiative „pro lebenswertes Harvesse“ sowie betroffene Landwirte eingeladen, um Ergänzungen und Hinweise zur Planung aufzunehmen, und um zu entscheiden, „ob es ein Raumordnungsverfahren gibt, oder nicht“, so André Menzel, Fachbereichsleiter Raumordnungsverfahren beim ZGB.

Nach einer Vorstellung des Vorhabens durch den Logistik-leiter des Braunschweiger VW-Werkes, Burkhard Hüsken, ergriff Landschaftsarchitekt Thomas Kaiser im Auftrag von VW das Wort. Zunächst ging er auf die Raumverträglichkeit und die Umweltauswirkungen des Vorhabens ein: „Das Schutzgut Mensch muss am meisten beachtet werden“, sagte er im Hinblick auf die Nähe zur Ortschaft Harvesse und das derzeit stillgelegte Bahngleis, das VW für das Zentrum reaktivieren will.

„Die Wohnfunktion darf nicht beeinträchtigt werden“, machte er deutlich und nannte Lärmschutz sowie eine gefahrenfreie Anbindung an die Verkehrswege als wichtigste Punkte. Hierzu soll es laut Auskunft des Planers ebenso Gutachten geben, wie zur Entwässerung. Auch die Ackerflächen als Lebensraum für Tiere und Pflanzen führte er an, diese seien aber vergleichsweise artenarm. Dennoch soll neben einer Umweltverträglichkeitsstudie eine artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt werden. Weitere, spezielle Erhebungen sind zu Biotoptypen, Pflanzen der Roten Liste, Brutvögeln und zum Landschaftsbild geplant. „Für die Bodenversiegelung muss es eine Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme geben“, so Kaiser. Die Größe der Kompensationsfläche schätzte er auf etwa vier bis fünf Hektar.

In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Themen Landwirtschaft, Verkehr und Naturschutz. So kritisierte Manuela Schneider vom Landvolk Braunschweig, dass die landwirtschaftliche Fläche in Wendeburg immer kleiner werde. „Mir fehlt die gesamtgemeindliche Abwägung“, merkte sie an. Bürgerinitiative wie auch Polizei regten an, die Verkehrssituation an der B 214 hinsichtlich möglicher Rückstaus zu prüfen und Kreisnaturschutzbeauftragter Hans-Werner Kuklik forderte, die bestehende Bahntrasse auf das Vorkommen der Zauneidechse zu untersuchen. „Das ist nicht Teil des Verfahrens“, erläuterte Kaiser, vielmehr sei dies ein Problem, das die Deutsche Bahn als Eigentümerin der Strecke - oder beim einem Verkauf an VW - das Unternehmen zu lösen habe.

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung