Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Anklage wegen Internetbetrugs: Lengeder stand vor Gericht

Peine Anklage wegen Internetbetrugs: Lengeder stand vor Gericht

Mit einem Fall von Internet-Betrug hat sich jetzt das Amtsgericht in Peine befasst. Das Verfahren gegen den Angeklagten Lengeder (31) wurde schließlich eingestellt gegen eine Auflage von 700 Euro.

Voriger Artikel
Nasse Tradition neu belebt: „Lattos Grandos“ siegten beim Auesprung
Nächster Artikel
Am Lagerfeuer sitzen wie die Räuberbande

Hier wurde verhandelt: Das Amtsgericht Peine.

Quelle: ale

Der Automechaniker aus dem Peiner Südkreis hatte über eine Auktionsplattform im Internet zwei Autoreifen für 170 Euro versteigert. Doch mit dem Versand der bereits bezahlten Ware ließ er sich Zeit, sodass der Käufer nach zwei Monaten voller Versand-Erinnerungen und Mahnungen Anzeige wegen Betrugs erstattet hatte. Danach waren die Reifen schließlich beim Käufer angekommen. Aufgrund der Umstände stellte der Richter das Verfahren gegen eine Geldauflage von 700 Euro und eine Wiedergutmachungszahlung von 100 Euro an den Käufer ein.

An die 200 E-Mails habe er an den Verkäufer geschrieben, wie der 55-jährige Berufskraftfahrer aus Petershagen bei Minden als Zeuge aussagte. Erst nach Androhung einer Anzeige habe es eine Antwort von dem Lengeder gegeben, der unter anderem Urlaub als Grund für den immer noch nicht unternommenen Versand der Reifen anführte.

Der Angeklagte beteuerte, er habe auf diese Weise Zeit gewinnen wollen, weil sich der Versand dieser Reifen als viel komplizierter und auch teurer als gedacht herausgestellt habe. Schon früher habe er Autoreifen versendet, aber jenes Logistikunternehmen biete diesen speziellen Dienst nicht mehr an. So habe er erst ein anderes finden müssen und beauftragen, was sich, wie der 31-Jährige zugab, über Gebühr in die Länge gezogen habe. Er entschuldigte sich noch vor Gericht bei seinem Kunden.

Der war jedoch auch mit der Qualität der Lieferung nicht zufrieden, denn die Reifen wiesen seiner Feststellung nach nicht die angegebene Profiltiefe auf.

Dies und die Tatsache, dass der Angeklagte die Räder erst nach der Anzeige wegen Betrugs übersendet hatte, wollte die Staatsanwältin daher mit einer Geldauflage von 1000 Euro belegen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung