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An der Realschule soll ein Kurzfilm gedreht werden

Vechelde An der Realschule soll ein Kurzfilm gedreht werden

Die Realschule Vechelde soll zur Filmkulisse werden: Ab dem 31. Juli möchte Regisseur und Drehbuchautor Jan Herdin aus Woltwiesche dort an drei Tagen Aufnahmen für seinen Kurzfilm „Das Tagebuch“ machen. Dafür suchen er und sein Team noch nach Komparsen.

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Mediendesign-Student Jan Herdin (r.) aus Woltwiesche bei Dreharbeiten mit seinem Kommilitonen Maximilan Schmidt, de auch diesmal wieder mit dabei ist.
 

Quelle: privat

Vechelde.  Jan Herdin studiert derzeit Mediendesign an der Ostfalia-Hochschule in Salzgitter. Zum Studium gehört ein einjähriges Praxisprojekt, in dessen Rahmen der Kurzfilm „Das Tagebuch“ entstehen soll. „Die Idee dazu kam mir bereits im ersten Semester während eines Drehbuch-Seminars, da habe ich schon das grobe Skript geschrieben“, erklärt Jan Herdin, der in diesem Jahr sein fünftes Semester beginnt.

In dem etwa 20-minütigen Kurzfilm geht es um das Thema „Liebe und Schuld“. Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Schülerin Lisa, die bei ihrer alleinerziehenden Mutter lebt und in ihren Lehrer verliebt ist. Eine für Lisa hoffnungslose Situation, da ihr Lehrer stets eine Distanz zwischen sich und seinen Schülern wahrt.

Zeigen soll der Jugendfilm „Das Tagebuch“ unter anderem, welche Entwicklung ein junger Mensch durchmachen kann, der ohne Vater aufwächst und von der Mutter vernachlässigt und nicht ernst genommen wird.

Ab Montag, 31. Juli, soll an drei aufeinander folgenden Tagen an der Vechelder Realschule gedreht werden, an einem vierten Tag folgen Dreharbeiten in einem Privathaus. Die Wahl des Drehorts erklärt der 24-jährige Regisseur so: „Vechelde hat einfach gepasst, da die Lage der Schule für uns günstig ist und es vor ihr ein Rondell gibt, das sich optisch einfach gut macht. Es sind also in erster Linie visuelle Gründe.“

Fertiggestellt sein soll „Das Tagebuch“ voraussichtlich im kommenden Winter. „Die Postproduktion dauert halt recht lange. Die Filmmusik kommt noch dazu, dann wären da auch noch der Schnitt und der Tonmix“, erklärt Herdin. „Gezeigt werden soll der Film dann zum Beispiel bei Festivals oder vielleicht sogar im Fernsehen.“

Jan Herdin sucht noch nach Zwölf- bis 20-jährigen Komparsen für die Schulszenen, etwa für die Eröffnungssequenz vor dem Haupteingang, eine Konfrontation zwischen Schülern an der Bushaltestelle und das Schreiben einer Klassenarbeit. Drei bis maximal sechs Stunden dauern die täglichen Dreharbeiten an der Realschule Vechelde.

Wer Interesse hat, kann sich melden unter dastagebuch.film@gmail.com

Von Dennis Nobbe

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