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Ali Schultze nahm die großen Meister unter die Lupe

Meerdorf Ali Schultze nahm die großen Meister unter die Lupe

Dass zwischen Kitsch und Kunst zuweilen einer schmaler Grat und Schönheit im Auge des Betrachters liegt, wurde am Mittwoch auf dem Meerdorfer Kultdachboden „teatr dach“ deutlich.

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Hausherr Ali Schultze brachte mit Moderatorin Bärbel Anton das Publikum zum Lachen.

Quelle: jak

Wendeburg. Unter dem Motto „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ schlüpfte Hausherr Albrecht „Ali“ Schultze in die Rolle eines kritischen Kunstprofessors und nahm unter anderem Gemälde von Picasso, Monet und Hundertwasser unter die Lupe.

Im humorvollen Dialog mit Bärbel Anton, die die Rolle der Moderatorin übernahm, verlieh er dabei unter anderem berühmten Werken neue Titel. So wurde zum Beispiel aus „Die Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli bei Schultze „Schnell, zieh das an, Razzia!“ oder aus „Die Züchtigung Amors“ von Bartolomeo Manfredi „Er wusste doch nicht, dass das ein schlimmes Wort ist“.

Neben bekannten Werken wurde auf dem ausverkauften Dachboden auch der „hauseigene Kitsch“ von Ali Schultze mit viel Humor präsentiert. Darunter ein Bleistich mit einem Hirsch, welcher nach Schultzes Interpretation laut nach einer Partnerin für das gemeinsame Liebesspiel suche. In der urkomischen Darstellung wurde auch die eine oder andere Gesangseinlage geboten, die vom Meerdorfer Publikum mit großem Applaus belohnt wurde.

Besondere Aufmerksamkeit widmete Schultze den humorvollen Katzenporträts von Norbert Hirmler aus Berlin. Hirmler ist eng verbunden mit dem Kulturdachboden in Meerdorf und gestaltet unter anderem die Bühnenbilder für die beliebten Eigenproduktionen. In seiner Serie „Cats“ widmet sich Hirmler seinen Lieblingstieren und setzt sie in Szene. Dabei wählt Hirmler unter anderem lustige Motive wie „Elvis lebt!“, auf dem der Stubentiger der Musiklegende Elvis Presley sehr nahe kommt oder „Green Heaven“ auf dem eine Katze als Gartenzwerg mit Zigarette dargestellt wird. In einer humorvollen Bildanalyse stellten Schultze und Anton zahlreiche Werke des Berliners vor und brachten das Publikum zum Lachen bis die Tränen kamen.

jak

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